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Innovationszentrum zum Mitmachen

Wie können wir mit wenig Aufwand sofortigen Nutzen schaffen?

Die Praxis ist nah an den Bedarfen - die Wissenschaft kann recherchieren und Wissen aufbereiten. Gemeinsam können wir Kosten senken und die Qualität für unsere Kunden verbessern.
  • Günstig: Weil wir Probleme bearbeiten, die viele betreffen, können wir uns diese Kosten teilen.
  • Qualität: Weil wir die Perspektive vieler einbinden, können wir die Qualität unserer Arbeit steigern.

Stand: 28.07.2025

Der IzM-Prozess
Ein neues Thema zu erschliessen, kostet Zeit: Wir entwickeln systematisch Wissen. Das bedeutet, dass wir immer schneller und immer besser werden, je mehr ähnliche Fälle wir bearbeitet haben. Das bedeutet auch, dass der erstmalige Bearbeitung auch langwierig sein kann.
Wir lösen das Problem gemeinsam: Beratende vor Ort übernehmen die Beziehungsarbeit - wir die Recherche.

Die Phasen der Beratung

1) Problem-Wahrnehmung

  • Du reichst das Problem bei uns ein ↦
    Du bekommst ein Problem mit und formulierst für uns 3 kurze Sätze. Diese Sätze sind unverkopft und am besten ganz spontan. Details treten in der ersten Rücksprache auf.
    1. Was ist das Problem?
    2. Was ist das Ziel?
    3. Weshalb ist es relevant, das Problem zu lösen oder das Ziel zu erreichen?
  • Wir fächern für Dich mögliche Lösungskonzepte auf ↩
    Wir melden uns telefonisch, sobald wir eine erste grobe Recherche gemacht haben. Damit wird uns klar, was Wir zum Fall noch nachfragen müssen. Das sind insbesondere Fragen zu den persönlichen Ressourcen und den Ressrourcen der Umwelt der ratsuchenden Person.
    • Wir legen einen Fall an.
    • Wir recherchiere nach verschiedenen Konzepten und Ansätzen für eine Problemlösung.

2) Grobe Lösungsrichtung festlegen

  • ↪ Du legst die Lösungsrichtung festlegen
    Du schaust unsere Ansätze mit der Ratsuchenden Person an. Und fragst nach, welche Konzepte für sie ungeeignet sind. Das "Nein" und die Begründung für die meisten Vorschläge wie auch das "Ja" für möglichst nur einen Lösungsansatz teilst Du uns mit.
    1. Welche Lösungsansätze sind ein NoGo? (Warum genau?)
    2. Welchen Lösungsansatz sollen wir fokussieren? (Warum genau?)
    3. Welche Fragen und Wünsche sind noch offen?
  • Wir erstellen eine Liste möglicher Lösungen ↩
    Falls wir noch keinen passenden Lösungsansatz gefunden haben, gehen wir nochmals in die Recherche nach weiteren Ansätzen. ⟳
    • Wir recherchieren nach Lösungen, die in der richtigen Richtung liegen.

3) Entscheidungsleitende Kriterien festlegen

  • ↪ Du teilst uns mit, welche Kriterien die Lösung erfüllen muss
    Mit Blick auf die Lösungen wird Dir und der Ratsuchenden Person sofort klar, was erwünscht ist, was nicht erwünscht ist oder wo noch fragen offen sind. Du teilst uns diese spontanen Reaktionen der ratsuchenden Person mit.
    1. Welche Eigenschaften der gezeigten Lösungen sind gut?
  • Wir erstellen eine Liste mit den ca. 3 bestmöglichen Lösungen ↩
    Wir verstehen den Fall jetzt noch besser und suchen nach passgenauen Lösungen.
    • Wir suchen nach Lösungen, die der Zielsetzung möglichst nahe kommen.
    • Wir erstellen leitende Fragen, die die Entscheidung vereinfachen.
    So erreichen wir gemeinsam das Ziel der fachlich und ethisch reflektierten, kriterienorientiert begründeten Entscheidung.

4) Beschaffung, Implementierung & Evaluation

Weil wir konsequent allparteilich Arbeiten (Hersteller- und Produktneutralität) dürfen wir nicht als Händler auftreten. Dennoch müssen wir auch die Beschaffung und Implementierung unterstützen. Daran arbeiten wir gemeinsam.

Wenn wir die Produkte nicht selbst in Händen halten können, fällte es uns auch schwer, die Implementierung zu begleiten. Mit unserer Erfahrung (fachliche & ethische Reflexion) können wir aber schon heute einen grundlegenden Beitrag zur Implementierung leisten.

Die ratsuchende Person oder deren Angehörige bekommt digital oder ausgedruckt die Zur Beschaffung notwendigen informationen.
  • Wir bauen ein Händlernetzwerk auf, das die Beschaffung erleichtert.
  • Wir greifen Fragen und Probleme bei der Implementierung auf, und suchen nach Lösungen
Evaluation ↩
Du fragst nach, ob das Problem zur Zufriedenheit gelöst oder das Ziel hinreichen erfüllt ist. und an welchen Stellen wir nacharbeiten müssen. Entwicklungsziel:
  • Wir unterstützen Dich mit handlungsleitenden Instrumenten.
  • Die Evaluation fällt uns leicht, weil wir eine kriterienorientierte Entscheidung getroffen haben.

Das Innovationszentrum zum Mitmachen (Überblick)
WIR sind eine Gemeinschaft von Menschen, die ihr Wissen teilen.
BÜNDELN bezieht sich auf die Kosten - aber auch auf das vorhandene Wissen.
WISSEN entsteht im Gegensatz zu Informationen durch Erfahrung und Verstehen.

Wir bündeln Wissen bringt für uns auf den Punkt: Wir reduzieren Wissens-Kosten und erhöhen die Wissens-Qualität.

Wir: Community + digitale Infrastruktur + Dienstleistung

Um die Kompetenzen der Community vor Ort vor Ort zu stärken, nutzen wir Digitalisierung und Dienstleistung.
Die Community umfasst für uns dabei all jene, die sich vor Ort, gemeinsam mit uns, für ein Aging in Place engagieren.
Die digitale Infrastruktur und Digitalisierung ermöglicht uns, kleinteiliges und damit "verzehrfertiges" Wissen in die Situation zu bringen.
Die Dienstleistung des IzM entlastet die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowohl im Umfang der Arbeit als auch durch geteilte Verantwortung.
  • Kleine Ursache - grosse Wirkung: Wir arbeiten an den oft unterschätzten Themen, die sich wiederholt eine gewaltige Hebelwirkung entfalten. Unsere Themen sind die scheinbar kleinen und alltäglichen Probleme und Bedarfe, des Alters oder chronischer Erkrankungen. Diese entfalten Wirkung, weil sie viele Menschen betreffen und täglich Einfluss auf das Leben haben.
  • Gemeinsam & digital - passgenaue Lösungen: Wir nutzen Digitalisierung, um passgenaue Lösungen zu finden. Denn bei aller Individualität und Komplexität wiederholen sich Bedarfslagen. Wir verstehen Digitalisierung als ein Instrument, mit dem wir die Komplexität der Beratung handhaben können und aus der Vielfalt möglicher Lösungen jene herausfiltern, die für den Bedarf ressourcenschonend decken.
  • Geteilte Kosten - gesteigerte Wirkung: Wir teilen uns die Kosten der Wissensentwicklung - und profitieren gemeinsam von der Wirkung. Die Dienstleistung des IzM erstellt gemeinsam eine Wissensbasis und teilt diese in der digitalen Infrastruktur. Die Community greift auf dieses Grundlagen zurück und ergänzt sie mit lokalem Wissen. Dies geschieht nacheinander statt parallel, so dass auf dem aktuellen Vorwissen aufgebaut werden kann und dieses stetig weiterentwickelt wird. So können Einstiegs-Fehler überwunden und Wirkung entfaltet werden.


Bündeln: geteilte Kosten + Perspektivenvielfalt → Synergien


Wir führen die geringen monetären Einzelbeiträge aller Partner des IzM und die inhaltliche Perspektivenvielfalt und Erfahrung aller Partner zusammen, um Wirkung zu entfalten und Aging in Place durch Technik zu ermöglichen.
Geteilte Kosten: Innovation bedeutet Entwicklung - und dazu gehören auch Fehlschläge und Irrwege. Das Innovationszentrum zum Mitnehmen nimmt Dir diese Aufwände ab. Wir teilen uns diese Kosten.
Perspektivenvielfalt: Im Gegenzug profitieren wir von unterschiedlichen Perspektiven und Fragestellungen, die ähnliche Bedarfslagen mit sich bringen. So müssen wir einen Grossteil der Fehler gar nicht erst machen, weil sie durch die Perspektivenvielfalt vorausgedacht wurden.
Synergien: Wenn wir uns die Fehlerkosten teilen und weniger Fehler machen, sparen wir uns nicht nur Geld. Für Menschen mit Einschränkungen des Alters oder chronischer Beeinträchtigungen geht es darum, schneller und mit weniger Frust und Enttäuschung Probleme zu lösen und Ziele zu erreichen. Gemeinsam können wir uns aber auch immer wieder den Rücken stärken, wenn Probleme nicht gelöst werden können und Ziele weiter unerreicht bleiben.

  • 70% Dienstleistung: Dein Jahresbeitrag ermöglicht uns täglich nur wenige Minuten. Der Beitrag von Vielen schafft jedoch stunden- oder tageweiseweise Kapazitäten für die Dinge, die alltäglichen Bedarfe, die überall viele Menschen betreffen.
  • 30% Infrastruktur: Mit der digitalen Infrastruktur WiQQi nutzen wir die Dienstleistungszeiten mit maximaler Effizienz. Dazu strukturieren wir einerseits Anfragen - und andererseits die Ergebnisse so, dass wir immer wieder bestehendes Wissen anreichern und ausbauen. So bleiben wir aktuell. 30% Deines Jahresbeitrags investieren wir in den nachhaltigen Betrieb und die Weiterentwicklung von WiQQi.
  • 100% Synergie: Der Mehrwert des IzM liegt in der Strahlkraft, die sich aus der Zusammenarbeit ergibt. Wir reduzieren Fehlerkosten, in dem wir diese Kosten auf viele Schultern verteilen. Wir erhöhen den Tiefgang und den Nutzen des gemeinsam aufgebauten Wissens, indem wir die Perspektive aber auch die Erfahrung vieler gemeinsam bündeln. Im Verbund sind wir aber auch ein herausragendes Innovationsnetzwerk und Partner für Industrie, Forschung und Entwicklung.
  • 100% gemeinsam: Benötigen wir geringe Kosten oder hohe Geschwindigkeit und Schlagkraft? Auf dieser Frage beruht die Preisgestaltung des IzM, die wir nach einem Jahr des Betriebs gemeinsam diskutieren und festlegen.


Wissen: Sensibilisieren + verzehrfertiges Wissen → Impact


Das Innovationszentrum zum Mitmachen beteiligt die Bürgerinnen und Bürger als Expertinnen und Experten in eigener Sache in den Beratungsprozess. Dabei vermischt sich das Einbringen von Erfahrung mit dem Aufwerfen von Fragen hin zu einem Miteinander auf Augenhöhe. So können technische Lösungen Wirkung entfalten, weil zunächst für Bedarfe und Lösungen sensibilisiert wurde und darauf aufbauend Erfahrungswissen gebündelt wurde, das vor Fehlern schützt.

  • Sensibilisieren: Wir sensibilisieren für Bedarfe und Lösungen und ermöglichen so frühzeitige Beratung. Wir erzählen Erfolgsgeschichten, die das Leben schreibt. Das schenkt Mut und Zuversicht und bleibt im Gedächtnis.
  • Erfahrung bündeln: Wir tragen die Erfahrung vieler zusammen. So schützen wir uns vor Fehlentscheidungen. Mit unseren Blauen Boxen bringen wir Technik zum Anfassen und Ausprobieren ins Quartier. Wenn die Technik auf dem Tisch steht und verglichen werden kann, finden eigene Erfahrungen leicht Anschluss und können so gebündelt werden.
  • Lokale Kompetenz: Das IzM stärkt die lokal beratenden durch telefonische Kurzberatung und das systematische Aufarbeiten gemeinsam priorisierter Themen.
  • Verzehrfertiges Wissen: Wir schaffen gemeinsam die Wissensbestände, die es der lokalen Beratung erlauben, eine gemeinsame, fachlich und ethisch Reflektierte Entscheidung für oder gegen den Einsatz von Technik zu treffen.



Das IzM ist die Vision, die sowohl das SimDeC am Departement Gesundheit der OST (Ostschweizer Fachhochschule) und WiQQi antreibt.
Möglich ist das IzM aber nur durch eine starke Community, die diese Vision trägt.

Das Innovationszentrum zum Mitmachen (IzM) ist ein gemeinsame Institution eines starken Netzwerks. Wir möchten das "Aging in Place" und Prävention fördern. Dabei geht es auch darum, den Herausforderungen des Fachkräftemangels nachhaltig zu begegnen.

  • SimDeC der Ostschweizer Fachhochschule: Das SimDeC ist der physische Ort am Departement Gesundheit der OST, an dem das IzM besucht werden kann und die Schnittstelle zur Wissenschaft.
  • WiQQi: WiQQi ist die digitale Infrastruktur, mit der wir kommunizieren (vertiefend: WiQQi-Broschüre).
  • Wir: Der Kern des IzM sind jedoch all die Organisationen, Gemeinden und Vereine, die das IzM zum Leben erwecken. Sie sind auf der folgenden Karte abgebildet.

4 Adressen

Seit dem 22.02.2026 stellen wir die Mitglieder des IzM auf der Karte dar.

Publikationshinweis: Huber, Huber & Rester (2026) Citizen Science in Technology Consulting—The Participatory Innovation Center as a Roadmap for the Caring Community (22.02.2026)

Vorformulierter Kontakt und Anmeldung per E-Mail

Projekte

Das IzM hat sich aus zahlreichen Projekten heraus entwickelt, bis es im Jahr 2026 in Betrieb gegangen ist. Im Verbund sind wir aktiver Innovationstreiber und attraktiver Projektpartner.

Preise

Das IzM Beratungs-Paket: 2000 CHF pro Jahr (zzgl. MwSt.)
Das Beratungspaket bietet die Möglichkeit, niederschwellig auf die umfassende Erfahrung im IzM zurückzugreifen. Als Hilfe zur Selbsthilfe beseitigt das Beratungspaket Einstiegsbarrieren und eröffnet die Möglichkeit zur Vernetzung

Hintergrund

Bedarfslagen der Beratung wiederholen sich trotz aller Komplexität und Individualität des Einzelfalls. Mit dem Innovationszentrum zum Mitmachen tragen wir unsere Erfahrungen zusammen, damit wir einerseits nicht jeden Fehler selbst machen müssen und andererseits unser gemeinsames Wissen aktuell halten und stetig weiterentwickeln. Perspektivisch ergibt sich aus Synergien die Möglichkeit, Marktanalysen durchzuführen.

Marktanalysen & Beschaffungen (nur bei hinreichenden Synergien)

Die Marktanalysen ist der Kern des Innovationszentrums zum Mitmachen. Hier geht es darum, Marktanalysen an das IzM zu delegieren. Wir recherchieren nach Lösungsansätzen und Lösungen, bis wir gesättigtes Wissen haben. Das ist Grundlage für Beschaffungen, die letztlich in den Blauen Boxen mit Technik zum Anfassen und ausprobieren münden. Bisher haben wir gute Erfahrungen damit gemacht, uns Produkte kostenneutral bemustern zu lassen. Falls das nicht möglich ist, müssen wir gemeinsam überlegen, ob wir Fördermöglichkeiten suchen - oder kurzfristig selbst in die Finanzierung gehen.

Limitation

Das IzM bearbeitet nur Probleme und Bedarfslagen, die so häufig auftreten, dass sie gefilmt oder fotografiert werden könnten. Nur so können wir die Wirksamkeit der Lösungen evaluieren. Die vom IzM angestrebten Synergien ergeben sich aus ähnlichen Fallkonstellationen und gemeinsamer Finanzierung.

  • Das bedeutet dass bei wenigen Teilnehmenden und heterogenen Fallkonstellationen der Nutzen des IzM für die einzelnen Partnern darin liegt, dass Hilfe zur Selbsthilfe die organisationsinternen Kosten reduziert.
  • Solange die Kommunikations- und Kollaborations-Kultur nicht entwickelt ist, gibt es Ineffizienzen in der Zusammenarbeit. Um diese Lücke kostengünstig zu überwinden haben wir die Initiale Laufzeit auf 2 Jahre festgelegt.
  • Gemeinsam geschaffene Mehrwerte treten dann auf wenn die Kommunikations- und Kollaborationskultur entwickelt ist und gemeinsame Interessen verfolgt werden. Diese Mehrwerte wachsen dann mit der Zahl der Teilnehmenden Partner.

Leistung & Mehrwert

  • Sie können die Expertise des SimDeC im Umfang von etwa 45 Minuten pro Monat (8.5h pro Jahr / 10 Minuten pro Woche) nutzen.
  • Diese Zeit können wir gemeinsam effizient nutzen, in dem Sie uns in je einem Satz das Problem, die Zielsetzung und die Relevanz schriftlich zukommen lassen. Wo rechtlich und moralisch keine Einwände dagegen sprechen bewährt sich zudem die Kommunikation über Fotos und Videos. So können wir effizient auf bestehende Erfahrung zurückgreifen
  • Diese Beratung orientiert sich an der Praxis. Das bedeutet:
      • Niederschwelligkeit: Der gemeinsam vereinbarte, geübte und strukturierte Prozess der Kommunikation ermöglicht die unkomplizierte und einfache Anfrage des IzM. Wir rufen möglichst direkt zurück oder vereinbaren einen raschen Telefontermin für die Klärung von Restfragen.
      • Kostenreduktion: Die Soforthilfe mit der Expertise des IzM reduziert die Kosten der Organisationinternen Problemlösung durch das Wiederholen von Fehlern und Initiale Aufwände beim erschliessen neuer Themengebiete.
      • Externere Blick: der Externe Blick des IzM unterstützt bei der Problemlösung, weil ein anderes Vorverständnis in die Situation gebracht wird.

Verpflichtungen

  • Sie unterstützen das IzM mit 2000 CHF pro Jahr (zzgl. MwSt.), mit denen Sie unsere Arbeit anteilig finanzieren.
  • Die Laufzeit beträgt initial 2 Jahre, und verlängert sich danach jeweils um 1 Jahr.
  • Eine Laufzeitverlängerung kann mit einer Kündigung bis 30. Juni des laufenden Jahres verhindert werden.

Empfehlungen

  • Klein & Häufig: Beginnen Sie in der Zusammenarbeiten mit Dingen, die klein aber häufig sind. Hier haben Sie die grösste Erfahrung und Mehrwerte.
  • Projekte: Für die Bearbeitung von grösseren Themenbereichen ist es hilfreich, wenn wir gemeinsame Projekte andenken.

Politische Organisationseinheiten mit Pflichten in der Daseinsvorsage profitieren in erheblichem Ausmass von frühzeitiger Beratung. Deshalb besteht ein Eigeninteresse das IzM in individuellem Ausmass zu fördern.

Wir zeigen mit vielen kleinen Organisationen auf, dass wir bereit zur Kooperation sind. Städte und Gemeinden können unsere Ressourcen erhöhen und allparteiliche Innovation für ihre Bürgerinnen und Bürger fördern. Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Konzeptionelle Eckpunkte

Das IzM-Logo
Das Logo des IzM ist eine Kurzfassung des Konzepts und beschreibt die den Dezentral-Zentralen Wissenskreislauf mitsamt dem Wissen zum Anfassen und Ausprobieren.

Dezentrale Anlaufstellen

  • Das magenta-farbene Kreissegment steht für die dezentralen Anlaufstellen im Quartier.
  • Das IzM arbeitet für und mit lokalen Akteuren in den Quartieren, die sich mit der Betreuung, Pflege und Beratung von Menschen und dem Thema Aging in Place beschäftigen.
  • So können die Probleme und Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger dort gehört und gesehen werden, wo sie auftreten.

Zentrale Problembearbeitung

  • Das schwarze Kreissegment steht für das IzM - Dein Innovationszentrum zum Mitmachen.
  • Das IzM erstellt Recherchen zu verfügbaren Lösungen zu den Problemen und Bedarfen der Bürgerinnen und Bürger.
  • Weil sich Probleme und Bedarfslagen aus vielen Quartieren im IzM bündeln, wird der Facettenreichtum der Probleme und Bedarfslagen sichtbar und kann systematisch in ein vertieftes Verständnis einfliessen.

Gemeinsamer Wissenskreislauf

  • Beide Kreissegmente zusammen bilden den Entwicklungskreislauf und den kontinuierlichen Dialog als Kernkonzept des IzM ab.
  • Das IzM arbeitet die Entscheidungsgrundlagen auf, die Entscheidungen werden jedoch von den dezentralen Akteuren gemeinsam mit der fallstiftenden Person gelöst.
  • In diesem Wechselspiel wird gemeinsam genau das Wissen entwickelt, das vor Ort auch angewendet wird. Das ermöglicht einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.

Wissen zum Anfassen und Ausprobieren

  • Der Blaue Punkt steht für den pragmatischen, fassbaren Wissensaustausch.
  • Das IzM erstellt «Blaue Boxen» mit Technik zum Anfassen und Ausprobieren. Diese werden von Quartier zu Quartier gesendet.
  • Das Quartier wird dazu zu einem Treffpunkt, an dem sich die Bürgerinnen und Bürger sich untereinander austauschen und ihre Lebenserfahrung und Expertise einbringen können.

Akutelle Themen und nachhaltige Strukturen

  • Das Logo im Gesamten steht für den nachhaltigen und gemeinschaftlichen Ansatz des IzM.
  • Das IzM bearbeitet aktuelle Themen und stellt sie als «verzehrfertiges» Wissen den Quartieren zur Verfügung.
  • Mit diesem Ansatz werden drängende Problemlagen angesprochen:
    • Einsamkeit: Das gemeinsame Anfassen und Ausprobieren adressiert Menschen mit ihren Kompetenzen und im Wunsch, anderen zu helfen. So ermöglicht es soziale Teilhabe und hilft auch gegen Einsamkeit.
    • Zu späte Beratung: Das gemeinsame Anfassen und Ausprobieren schafft Raum für Randgespräche und persönliche Begegnung mit Beratenden. Das senkt die Hemmschwelle, Beratung aufzusuchen.
    • Sensibilisierung: Mit den «Blauen Boxen» kommen nicht nur technische Lösungen, sondern auch Fallgeschichten mit deren Problemlagen und Zielsetzungen ins Quartier. So wird für Probleme aber auch potenzielle Lösungen sensibilisiert.


Blaue Boxen - Wissen zum Anfassen und Ausprobieren
Im Quartier treffen die Bürgerinnen und Bürger, die Lösungen in den Blauen Boxen und das Storytelling der Fallgeschichte aufeinander.
In diesem Aufeinandertreffen wird Lebenserfahrung freigesetzt. Diese Erfahrung können wir gemeinsam in entscheidungsleitende Kriterien übersetzen.

Fallgeschichte

Wir gehen vom konkreten Einzelfall aus. Dieser liefert uns eine Fallgeschichte, die uns hilft, konkret zu werden und Missverständnisse in den Griff zu bekommen.

  1. Praxisrelevanz: Die Fallgeschichte hilft uns, auf dem "Boden der Tatsachen" zu bleiben und uns nicht in Was-Wäre-Wenn-Fragen zu verlieren. Die Leitende Fragestellung ist immer: Was ist für die Fallgeschichte wichtig zu beachten?
  2. Kontext & Fairness: Der Kontext ist unserer Erfahrung nach der Bestimmende Faktor, der Einfluss auf die Bewertung einer Lösung nimmt. Den Kontext auszuweisen hilft uns, die Bewertung nachvollziehbar zu machen - aber auch fair zu gestalten. Denn wir wissen, dass sich die Bewertung einer Lösung in einem anderen Kontext ganz anders auszeichnen kann.
  3. Gemeinsamer Nenner: Ebenso ist die Fallgesichte der gemeinsame Nenner, der uns dabei hilft, mit einem gemeinsamen Bild Missverständnisse zu verhindern bzw. rascher aufzudecken.

Lösungen in den Blauen Boxen

Lösungen sind in WiQQi Optionen, die wir nutzen können, um ein Problem zu lösen oder ein Ziel zu erreichen. Jede Lösung kommt in einer eigens angefertigten blauen Box. Die Aufgabe der Blauen Boxen ist:

  • Ordnung: Die Blauen Boxen unterstützen uns in der Logistik, weil sie uns erleichtern Ordnung zu halten und die Vollständigkeit einer Kiste zu überprüften.
  • Schnittstelle: Die Blauen Boxen sind für uns die Schnittstelle zwischen Digitaler und Analoger Welt. Über das Etikett mit QR-Code können wir zwischen der Lösung zum Anfassen und Ausprobieren und dem digitalen Zwilling der Lösung vermitteln.

Entscheidungsleitende Kriterien

Kriterien beschreiben sowohl die Bedarfslage (ist das Kriterium wichtig? Und falls ja: In welcher Ausprägung?) und gleichzeitig auch die Anforderungen an eine (technische) Lösung. WiQQi fördert die fachlich und ethisch reflektierte, kriterienorientiert begründete Entscheidung aus folgenden Gründen:

  • Dynamik: Kriterien sind langlebig - und bringen in Zeiten kurzer Innovationszyklen Stabilität in die Entscheidungsfindung.
  • Nachhaltigkeit: Begründete Entscheidungen lassen sich evaluieren - so können wir pragmatisch feststellen, ob eine Lösung die erwünschte Wirkung entfaltet hat.
  • Allparteilichkeit: Wenn wir kriterienorientiert beraten, haben wir eine transparente Möglichkeit, die hersteller- und produktneutrale Beratung umzusetzen, weil wir gemeinsam mit den Ratsuchenden Anforderungen formulieren - und nicht Produkte empfehlen.


FAQs

Begriffsklärung: Bedarfe
In WiQQi sind Bedarfe durch eine Problem-Ziel-Ressourcen-Konstellation beschreiben. In diesem Kontext sind Bedarfe ein Mangel an Ressourcen:
Bedarf = Δ Ressourcen (benötigt - verfügbar)

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