Künstliche Intelligenz

Framing

Verortet man Künstliche Intelligenz im Kontext eines Professionsmodell, lässt sich die Frage aufwerfen wo die Schwerpunkte der KI sind.

Intuition als Teil professionellen Handelns
Im holistischen Modell professioneller Handlungskompetenz kann Technik im Wesentlichen unter dem Stichwort "Evidenz" auf den Begriff der Qualifikation zurückgreifen. Ethischer Individualismus, Intuitionsfähigkeit und Situationserfassung sind limitiert.

Was ist Intuition?

Schmid et al. Definieren Intuition im Kontext der Professionellen Begegnung als eine psychische Funktion, die schnell grosse Mengen an Daten zu einem Urteil integriert und dadurch unmittelbar Handlungsfähigkeit herstellt. Intuition kann demnach eine Hilfe im Umgang mit Komplexität darstellen - erfordert aber, dass Intuition durch (professionelle) Reflexion geschult wird.

Risiken intuitiven Handelns?

  • Wenn Handlungsideale und Leitbilder intuitiv angewendet werden, führt das zur Verfestigung zufälliger Lösungen, zur Überbetonung von individuellen Erfahrungen und zu einer großen Varianz in der Qualität pflegerischer Arbeit.
    • Hier soll der Versuch gemacht werden, professionelles pflegerisches Handeln explizit zu machen und seine grundlegenden Elemente zu analysieren. (Veit 2004, S. 9)
  • Notfallhandeln muss unmittelbar erfolgen, es kann die Autonomie einer Person einschränken und erfordert den Zwang zur schnellen Entscheidung. Das konkrete Handeln ist dann ggf. nicht analytisch, sondern intuitiv.
    • In diesen Fällen soll bereits erfolgtes Handeln im Nachhinein Reflektiert werden. Die Begründung gegenüber der betroffenen Person kann aufgeschoben werden - Professionalität bedeutet aber, diese Begründung nachzuliefern. (vgl. Veit 2004, S. 38-39)

Intuition & Profession

Die Transformation der naturwissenschaftlich-technischen Kompetenz in eine fallbezogene hermeneutische intuitive Praxis begründet die Professionalisierbarkeit der Krankenpflege (Veit 2004, S. 129)

  • Intuitives und analytisches Denken sind einander nicht entgegengesetzt - Sie können im Gegenteil Zusammenwirken und tun es oft (Veit 2004, S. 86, 113)
  • Je erfahrener eine Pflegekraft ist, desto weniger orientiert sie sich an Standards und Schemata. Vielmehr handelt sie intuitiv aufgrund ihrer reflektierten Erfahrung. (Veit 2004, S. 2001)
  • Intuition von Pflegeexperten unterscheidet sich von der Alltagsintuition des Laien genauso wie von den Berechnungen eines Anfängers oder einer Maschine. Sie beruht auf solidem theoretischen Wissen und der kontinuierlichen Reflexion des praktischen Handelns. Beim Wechsel in einen neuen Arbeitsbereich wird die Fähigkeit zur Intuition über neue Erfahrungen erworben. (Veit 2004, S. 201-202)

Das holistische Modell professioneller pädagogischer Handlungskompetenz

Roth (2013) fasst für den pädagogischen Bereich zusammen, dass professionelles Handeln nicht nur von der Qualifikation, sondern in hohem Masse auch von Intution und der individuellen Umsetzung eines Berufsethos abhängig ist. Das holistische Modell professioneller pädagogischer Handlungskompetenz verdeutlicht:

Kompetenz ist kein statisches Gebilde, sondern ein sich je nach Situation verwirklichender Impuls, der die konkrete Handlung adäquat steuert. Darin liegt auch das gerade für professionelles Handeln kennzeichnende Moment der prinzipiellen Unsicherheit des Handelns begründet: Jede Situati­on ist eine komplexe und prinzipiell einmalige Konstellation. Nur durch die Intuitionsfähigkeit entsteht die nötige Flexibilität situationsangemessen zu handeln. Gerade ExpertInnen handeln oft intuitiv, wobei diese Intuition nicht ein „Entscheiden aus dem Bauch heraus“ ist, sondern vielmehr als eine Fähigkeit entsteht, die sich auf einem langen Professionalisierungsweg entwickelt (vgl. Dreyfus/Dreyfus 1986; Neuweg 1999 in Roth 2013)

Reflexion auf das Feld der Technik

Regelgeleitete Technik kann die Ansprüche der Intuition nicht erfüllen. Hypothese: Eine Annäherung an die Intuition ist durch Massendaten und statistische Verfahren ("Stichwort: Künstliche Intelligenz") möglich. In diesem Sinne könnten schnelle Entscheidungen getroffen werden, wenn auf eine Umfassende Erfahrung (Evidenz) zurückgegriffen wird. Allerdings muss hierzu ebenfalls auf eine umfassende Erfassung der Situation zurückgegriffen werden, die mit allen Sinnesorganen des Menschen konkurrieren kann. Zudem muss gemäss dem Anspruch an die Profession sichergestellt werden, dass die Entscheidung professionell Reflektiert und expliziert wird.



Prompting

Zum Geleit

Prompting kann auch als Weg zur Zielformulierung verstanden werden. KI soll wie jedes andere Werkzeug reflektiert eingesetzt werden. Reverse-Prompting kann auf dem Weg zum besseren Prompt helfen.

Im WiQQi-Ansatz kommt der Messbarkeit entscheidende Bedeutung zu. Sie wird in entscheidungsleitende Kriterien überführt.

Im WiQQi-Ansatz haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Messbarkeit von herausragender Bedeutung ist. Der Aufwand, ein Kriterium messbar zu beschreiben und Lösungen danach zu bewerten sorgen für eine zwangsläufige Präzision und Priorisierung. Wird die Evaluation systematisch im Beratungsprozess hinterlegt, wird auch ein Zeithorizont hinterlegt.

SMART

  • S = Specific / spezifisch
  • M = measurable / messbar
  • A = Achievable / erreichbar
  • R = reasonable / angemessen
  • T = Time-bound / terminiert


beSMART

  • be = begründet


SMARTER

  • E = Ecological / ökologsich
  • R = Resourced / ressourcenbedacht


RUMBA

  • R = relevant / relevant
  • U = understandable / verständlich
  • M = measurable / messbar
  • B = behavioural / verhalten ausdrückend
  • A = achievable / erreichbar


DREAM

  • D = distinct / trennscharf
  • R = relevant / relevant (im Sinne von entscheidend für das Erreichen des Ziels)
  • E = evidence-based / evidenzbasiert
  • A = achievable / erreichbar
  • M = measuralbe / messbar

Sapere Aude! - Wir nutzen KI erst, nachdem wir uns selbst Gedanken gemacht und recherchiert haben.
So reduzieren wir Probleme von Cognitive Debt / Dunning Kruger Effekt

Disclaimer

  • WiQQi stärkt die fachlich und ethisch reflektierte, kriterienorientiert begründete Entscheidung für oder gegen den Einsatz von Technik im konkreten Einzelfall.
  • Das ist für uns der Reflexionsmaßstab zum Einsatz und Ausschluss von KI
    • Reflexion: KI ermöglicht zugriff auf das statistisch häufige und Wahrscheinliche. Diese allgemeinen Phänomene können in der persönlichen Beratung zur reflexion des Konkreten Einzelfalls genutzt werden.
    • Kriterien: Aus der Reflexion und auch in der KI-Recherche entspringen Kriterien. Bei der Formulierung und Entwicklung der allgemeingültigen, vermittelnden Kriterien kann KI genutzt werden - die Anwendung im konkreten Einzelfall ist ein Aushandlungsprozess zwischen Ratsuchenden und Beratenden.
    • Begründung: Die Begründung im konkreten Einzelfall ist die Dokumentation des Beratungsprozesses. Dieser Prozess findet im Dialog zwischen Ratsuchenden und Beratenden statt.

ethische Reflexion

Respekt vor der Autonomie

  • Bin ich transparent zu den Grenzen und Limitationen
    • meines persönlichen Wissens?
    • zum Einsatz der KI?
    • zu meinem Prompt?
  • In welcher Weise und mit welchem Umfang habe ich mich mit der von mir genutzten KI deren Funktion und Risiken auseinandergesetzt?
    • KI im Allgemeinen
    • KI die ich nutze im Speziellen
    • Version und Wissensstand zum genutzten Zeitpunkt?
  • Ab welchem Punkt gefährde ich die Autonomie meines Gegenübers mit dem (nicht-) Offenlegen der Limitationen in der Beratung?
  • Tendenziöse beratung
    • Ist meine Beratung Tendenziös?
    • Sind meine Prompts und Informationsmaterialien Tendenziös?

Benefizienz (Fürsorge)

  • Welchen Nutzen benötigt die Ratsuchende Person von der Beratung?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringe ich ein?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringt die KI ein?

Non-Malefizienz (Nicht-Schaden)

  • Wie kann eine falsche oder missverstandene Beratung zu Schaden führen?
    • Welches Risiko bringe ich ein - wie kann ich es reduzieren?
    • Welches Risiko bringt die KI ein - wie kann ich es reduzieren?
  • Welche Meta-Daten gelangen ausserhalb meines Prompts an die KI?

Gerechtigkeit

  • Gerecht Allokation von MItteln:
    • In welchen Bereichen kann ich meine Zeit im Sinne der Ratsuchenden gerecht verteilen?
    • In welchen Bereichen kann ich mich von der KI entlasten lassen?

fachliche Reflexion

Struktur

  • Mit welcher digitalen Identität setze ich KI ein?
    • privates Konto
    • organisatorisches Konto
    • Konto der Ratsuchenden

Prozess

  • In welchen Prozessschritten der Beratung setze ich KI ein?
    • Fallakquise
    • Fallverstehen
    • Konzeption von Lösungsansätzen
    • Suche nach Lösungen
    • Ableiten von Kriterien
    • Fachliche / ethische Reflexion
    • Beschaffung
    • Evaluation
  • Wie reduziere ich unerwünschte Effekte?
    • Cognitive Debt: Kognitive Schulden durch Auslagerung von Gedankenarbeit
    • Dunning-Kruger-Effekt

Ergebnis

  • In welchem Format ist das Ergebnis?
    • Ausführliche Fliesstexte erfordern mehr Menschliche Zeit als kompakte Formate.
    • Substantivierte Stichpunkte erfordern mehr Interpretation als Prägnante Aussagen.
  • Welche Fehler und Verzerrungen bringt das Ergebnis mit sich?
    • Wie reproduzierbar ist das Ergebnis?
    • Auf welcher Methode basiert das Ergebnis?
    • Was steht im Fokus?
    • Wo sind blinde Flecken?
  • Wie verwende ich das Ergebnis?
    • Ist der Einfluss von KI systematisch dokumentiert und aufgezeigt?
    • Ist der Einfluss von KI direkt im Ergebnis- und Entscheidungsprozess?
    • Ist der Einfluss von KI beschränkt auf "Reflexionsanlässe"


Wenn Ergebnisse wiederholt erzeugt werden sollen, hilft Reverse Prompting dabei stabile, präzise Promts zu erhalten.

Wann sollte ich meinen Promt näher betrachten?

  • Unscharfe Prompts: "Schreib mir einen Artikel" ist unscharf in Thema, Format, Zielgruppe, Struktur, Methode, ..
  • Nachschärfen: Prompts, an denen ich viel nacharbeiten muss: "ergänze dieses, entferne jenes"
  • Limitierte Reproduzierbarkeit: Mal kommt mit dem gleichen Promt ein erwünschtes Ergebnis, mal ein unerwünschtes.

Promt Engineering

Ein Prompt wird logisch aufgebaut, z.B. nach GUIDE-Formel, RTF/RAFT, RACE, CO-STAR, CARE, CREATE, AIDA, PAS

Welche Elemente des Promptings wiederholen sich in verschiedenen Schemata?

  • Rolle: Aus welcher Rolle heraus soll die KI die Aufgabe Lösungen?
  • Aufgabe: Was genau soll getan werden?
  • Kontext: Welche Informationen sind wichtig (Situation, Kontext, Hintergrund)?
  • Leitplanken: Welche Anforderungen an das Ergebnis habe ich?
    • Strukturell: Input, Gliederung
    • Prozessual: Prozessschritte, Methode
    • Ergebnis: Ziel, Stil, Publikum


Stand: 04.04.2026
  • Goal (Ziel): „Das Ziel ist es, eine technische Lösung zu finden, die einem 88-jährigen Klienten mit hochgradiger Schwerhörigkeit ermöglicht, wieder aktiv am Familienleben (Telefonate, Enkelbesuche) teilzunehmen und Notrufe sicher abzusetzen.“
  • Understanding (Kontext): „Verstehe, dass der Klient klassische Hörgeräte aufgrund der kleinen Batterien nicht mehr bedienen kann (Tremor). Er schämt sich für seine Nachfragen und zieht sich deshalb sozial zurück. Er nutzt bisher nur ein analoges Festnetztelefon.“
  • Information (Datenbasis): „Informationen: Ein Pflegegrad 3 ist vorhanden. Es gibt WLAN im Haus, das von den Kindern verwaltet wird. Das Budget für Eigenanteile ist begrenzt, daher ist eine Abrechnung über die Krankenkasse (Hilfsmittelverzeichnis) bevorzugt.“
  • Direction (Anweisung): „Gib eine Richtung vor: Analysiere moderne Signalanlagen (Lichtblitze für Tür/Telefon), spezielles Zubehör wie TV-Streamer oder Roger-Table-Mics und einfache Senioren-Tablets mit Videofunktion. Erstelle einen Stufenplan zur Einführung.“
  • Evaluation (Erfolgskrontrolle): „Bewerte die Vorschläge nach: 1. Bedienbarkeit trotz Tremor, 2. Refinanzierbarkeit durch Kostenträger, 3. Integrationsfähigkeit in den Alltag ohne Überforderung.“


  • Disclaimer: Die Beispiele sind KI-generiert (Geminie): "Dekliniere mir [ACRONYM] prompting ([ACRONYM-WORTE-AUSGESCHRIEBEN]) für den bereich der Hilfsmittel- und Technikberatung im Kontext von Aging in Place durch."
  • In der Direction wird das Problem des Batteriewechsels am Hörgerät nicht berücksichtigt - die Ursache wird dadurch nicht berücksichtigt.

Sapere Aude! - Wir nutzen KI erst, nachdem wir uns selbst Gedanken gemacht und recherchiert haben.
So reduzieren wir Probleme von Cognitive Debt / Dunning Kruger Effekt

Disclaimer

  • WiQQi stärkt die fachlich und ethisch reflektierte, kriterienorientiert begründete Entscheidung für oder gegen den Einsatz von Technik im konkreten Einzelfall.
  • Das ist für uns der Reflexionsmaßstab zum Einsatz und Ausschluss von KI
    • Reflexion: KI ermöglicht zugriff auf das statistisch häufige und Wahrscheinliche. Diese allgemeinen Phänomene können in der persönlichen Beratung zur reflexion des Konkreten Einzelfalls genutzt werden.
    • Kriterien: Aus der Reflexion und auch in der KI-Recherche entspringen Kriterien. Bei der Formulierung und Entwicklung der allgemeingültigen, vermittelnden Kriterien kann KI genutzt werden - die Anwendung im konkreten Einzelfall ist ein Aushandlungsprozess zwischen Ratsuchenden und Beratenden.
    • Begründung: Die Begründung im konkreten Einzelfall ist die Dokumentation des Beratungsprozesses. Dieser Prozess findet im Dialog zwischen Ratsuchenden und Beratenden statt.

ethische Reflexion

Respekt vor der Autonomie

  • Bin ich transparent zu den Grenzen und Limitationen
    • meines persönlichen Wissens?
    • zum Einsatz der KI?
    • zu meinem Prompt?
  • In welcher Weise und mit welchem Umfang habe ich mich mit der von mir genutzten KI deren Funktion und Risiken auseinandergesetzt?
    • KI im Allgemeinen
    • KI die ich nutze im Speziellen
    • Version und Wissensstand zum genutzten Zeitpunkt?
  • Ab welchem Punkt gefährde ich die Autonomie meines Gegenübers mit dem (nicht-) Offenlegen der Limitationen in der Beratung?
  • Tendenziöse beratung
    • Ist meine Beratung Tendenziös?
    • Sind meine Prompts und Informationsmaterialien Tendenziös?

Benefizienz (Fürsorge)

  • Welchen Nutzen benötigt die Ratsuchende Person von der Beratung?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringe ich ein?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringt die KI ein?

Non-Malefizienz (Nicht-Schaden)

  • Wie kann eine falsche oder missverstandene Beratung zu Schaden führen?
    • Welches Risiko bringe ich ein - wie kann ich es reduzieren?
    • Welches Risiko bringt die KI ein - wie kann ich es reduzieren?
  • Welche Meta-Daten gelangen ausserhalb meines Prompts an die KI?

Gerechtigkeit

  • Gerecht Allokation von MItteln:
    • In welchen Bereichen kann ich meine Zeit im Sinne der Ratsuchenden gerecht verteilen?
    • In welchen Bereichen kann ich mich von der KI entlasten lassen?

fachliche Reflexion

Struktur

  • Mit welcher digitalen Identität setze ich KI ein?
    • privates Konto
    • organisatorisches Konto
    • Konto der Ratsuchenden

Prozess

  • In welchen Prozessschritten der Beratung setze ich KI ein?
    • Fallakquise
    • Fallverstehen
    • Konzeption von Lösungsansätzen
    • Suche nach Lösungen
    • Ableiten von Kriterien
    • Fachliche / ethische Reflexion
    • Beschaffung
    • Evaluation
  • Wie reduziere ich unerwünschte Effekte?
    • Cognitive Debt: Kognitive Schulden durch Auslagerung von Gedankenarbeit
    • Dunning-Kruger-Effekt

Ergebnis

  • In welchem Format ist das Ergebnis?
    • Ausführliche Fliesstexte erfordern mehr Menschliche Zeit als kompakte Formate.
    • Substantivierte Stichpunkte erfordern mehr Interpretation als Prägnante Aussagen.
  • Welche Fehler und Verzerrungen bringt das Ergebnis mit sich?
    • Wie reproduzierbar ist das Ergebnis?
    • Auf welcher Methode basiert das Ergebnis?
    • Was steht im Fokus?
    • Wo sind blinde Flecken?
  • Wie verwende ich das Ergebnis?
    • Ist der Einfluss von KI systematisch dokumentiert und aufgezeigt?
    • Ist der Einfluss von KI direkt im Ergebnis- und Entscheidungsprozess?
    • Ist der Einfluss von KI beschränkt auf "Reflexionsanlässe"


Stand: 04.04.2026

RTF (Role, Task, Format)

  • Role (Rolle): Wer schreibt? z.B. „Du bist ein zertifizierter Sachverständiger für barrierefreies Bauen.“
  • Task (Aufgaabe): Was ist die genaue Aufgabe? - „„Vergleiche einen klassischen Treppenlift mit einem Homelift für ein zweistöckiges Einfamilienhaus.“
  • Format (Format): Wie soll das Ergebnis aussehen? - „Eine Pro-Contra-Tabelle mit Fokus auf Platzbedarf, Kosten und langfristigem Mehrwert.“

Die Beispiele sind KI-Generiert. "Pro-Contra"-Darstellungen sind offenbar verbreitet. Sie sprechen in diesem Sinne aber die statistische Mehrheit an - nicht aber die individuell betrachtete Situation. Die Pro-Contra-Tabellen können als Dialog-Instrument genutzt werden.

RAFT (Role, Audience, Task, Format)

  • Role (Rolle): Wer schreibt? z.B. „Du bist eine erfahrene Pflegeberaterin mit Schwerpunkt Technik-Akzeptanz.“
  • Audience (Publikum): Für wen wird die Aufgabe erfüllt? - „Ein 80-jähriges Ehepaar, das skeptisch gegenüber 'Überwachung' durch Sturzsensoren ist.“
  • Format (Format): Wie soll das Ergebnis aussehen? - „Ein einfühlsamer Beratungsbrief (max. 1 Seite).“
  • Task (Aufgabe): Was ist die genaue Aufgabe? - „Wie moderne AAL-Systeme (Ambient Assisted Living) die Autonomie erhalten, statt sie einzuschränken.“

  • Disclaimer: Die Beispiele sind KI-generiert.
  • Ist ein Brief das, was die Zielgruppe benötigt?
  • Da Ergebnis ist tendenziös formuliert und drängt hin zur Technik. Alternativ kann danach gefragt werden, an welchen Kriterien und Werten d Entscheidng üblicherweise abgewogen wird.

Sapere Aude! - Wir nutzen KI erst, nachdem wir uns selbst Gedanken gemacht und recherchiert haben.
So reduzieren wir Probleme von Cognitive Debt / Dunning Kruger Effekt

Disclaimer

  • WiQQi stärkt die fachlich und ethisch reflektierte, kriterienorientiert begründete Entscheidung für oder gegen den Einsatz von Technik im konkreten Einzelfall.
  • Das ist für uns der Reflexionsmaßstab zum Einsatz und Ausschluss von KI
    • Reflexion: KI ermöglicht zugriff auf das statistisch häufige und Wahrscheinliche. Diese allgemeinen Phänomene können in der persönlichen Beratung zur reflexion des Konkreten Einzelfalls genutzt werden.
    • Kriterien: Aus der Reflexion und auch in der KI-Recherche entspringen Kriterien. Bei der Formulierung und Entwicklung der allgemeingültigen, vermittelnden Kriterien kann KI genutzt werden - die Anwendung im konkreten Einzelfall ist ein Aushandlungsprozess zwischen Ratsuchenden und Beratenden.
    • Begründung: Die Begründung im konkreten Einzelfall ist die Dokumentation des Beratungsprozesses. Dieser Prozess findet im Dialog zwischen Ratsuchenden und Beratenden statt.

ethische Reflexion

Respekt vor der Autonomie

  • Bin ich transparent zu den Grenzen und Limitationen
    • meines persönlichen Wissens?
    • zum Einsatz der KI?
    • zu meinem Prompt?
  • In welcher Weise und mit welchem Umfang habe ich mich mit der von mir genutzten KI deren Funktion und Risiken auseinandergesetzt?
    • KI im Allgemeinen
    • KI die ich nutze im Speziellen
    • Version und Wissensstand zum genutzten Zeitpunkt?
  • Ab welchem Punkt gefährde ich die Autonomie meines Gegenübers mit dem (nicht-) Offenlegen der Limitationen in der Beratung?
  • Tendenziöse beratung
    • Ist meine Beratung Tendenziös?
    • Sind meine Prompts und Informationsmaterialien Tendenziös?

Benefizienz (Fürsorge)

  • Welchen Nutzen benötigt die Ratsuchende Person von der Beratung?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringe ich ein?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringt die KI ein?

Non-Malefizienz (Nicht-Schaden)

  • Wie kann eine falsche oder missverstandene Beratung zu Schaden führen?
    • Welches Risiko bringe ich ein - wie kann ich es reduzieren?
    • Welches Risiko bringt die KI ein - wie kann ich es reduzieren?
  • Welche Meta-Daten gelangen ausserhalb meines Prompts an die KI?

Gerechtigkeit

  • Gerecht Allokation von MItteln:
    • In welchen Bereichen kann ich meine Zeit im Sinne der Ratsuchenden gerecht verteilen?
    • In welchen Bereichen kann ich mich von der KI entlasten lassen?

fachliche Reflexion

Struktur

  • Mit welcher digitalen Identität setze ich KI ein?
    • privates Konto
    • organisatorisches Konto
    • Konto der Ratsuchenden

Prozess

  • In welchen Prozessschritten der Beratung setze ich KI ein?
    • Fallakquise
    • Fallverstehen
    • Konzeption von Lösungsansätzen
    • Suche nach Lösungen
    • Ableiten von Kriterien
    • Fachliche / ethische Reflexion
    • Beschaffung
    • Evaluation
  • Wie reduziere ich unerwünschte Effekte?
    • Cognitive Debt: Kognitive Schulden durch Auslagerung von Gedankenarbeit
    • Dunning-Kruger-Effekt

Ergebnis

  • In welchem Format ist das Ergebnis?
    • Ausführliche Fliesstexte erfordern mehr Menschliche Zeit als kompakte Formate.
    • Substantivierte Stichpunkte erfordern mehr Interpretation als Prägnante Aussagen.
  • Welche Fehler und Verzerrungen bringt das Ergebnis mit sich?
    • Wie reproduzierbar ist das Ergebnis?
    • Auf welcher Methode basiert das Ergebnis?
    • Was steht im Fokus?
    • Wo sind blinde Flecken?
  • Wie verwende ich das Ergebnis?
    • Ist der Einfluss von KI systematisch dokumentiert und aufgezeigt?
    • Ist der Einfluss von KI direkt im Ergebnis- und Entscheidungsprozess?
    • Ist der Einfluss von KI beschränkt auf "Reflexionsanlässe"



Stand: 04.04.2026
  • Context: Was ist der Kontext - z.B. „Kunde (85) möchte nach einem Oberschenkelhalsbruch zurück in seine Wohnung (3. Stock, Altbau). Bad ist nicht barrierefrei.“
  • Objective: Was ist die Zielsetzng? - z.B. „Erstelle ein modulares Konzept für die Wohnumfeldanpassung (Sofortmaßnahmen vs. Umbau).“
  • Style: In welchem Stil soll das Ergebnis sein? - z.B. „Strukturiert, beratend, unter Berücksichtigung der DIN 18040-2.“
  • Tone: In welchem Ton soll das Ergebnis sein? - z.B. „Ermutigend, sachlich und lösungsorientiert.“
  • Audience: Wer ist das Publikum? - z.B. „Der Kunde und seine Tochter (Bevollmächtigte).“
  • Response: Was ist das Ergebnis? z.B. „Gliedere in: 1. Gefahrenquellen-Analyse, 2. Hilfsmittel-Empfehlungen, 3. Finanzierung/Zuschüsse (Pflegekasse).“

  • Disclaimer: Die Beispiele sind KI-generiert (Geminie): "Dekliniere mir [ACRONYM] prompting ([ACRONYM-WORTE-AUSGESCHRIEBEN]) für den bereich der Hilfsmittel- und Technikberatung im Kontext von Aging in Place durch."
  • Welche Meta-Daten kommen ausserhalb des Prompts zur KI?
  • Wie genau nutzen wir das Ergebnis, wie genau setzen wir es ein?


Sapere Aude! - Wir nutzen KI erst, nachdem wir uns selbst Gedanken gemacht und recherchiert haben.
So reduzieren wir Probleme von Cognitive Debt / Dunning Kruger Effekt

Disclaimer

  • WiQQi stärkt die fachlich und ethisch reflektierte, kriterienorientiert begründete Entscheidung für oder gegen den Einsatz von Technik im konkreten Einzelfall.
  • Das ist für uns der Reflexionsmaßstab zum Einsatz und Ausschluss von KI
    • Reflexion: KI ermöglicht zugriff auf das statistisch häufige und Wahrscheinliche. Diese allgemeinen Phänomene können in der persönlichen Beratung zur reflexion des Konkreten Einzelfalls genutzt werden.
    • Kriterien: Aus der Reflexion und auch in der KI-Recherche entspringen Kriterien. Bei der Formulierung und Entwicklung der allgemeingültigen, vermittelnden Kriterien kann KI genutzt werden - die Anwendung im konkreten Einzelfall ist ein Aushandlungsprozess zwischen Ratsuchenden und Beratenden.
    • Begründung: Die Begründung im konkreten Einzelfall ist die Dokumentation des Beratungsprozesses. Dieser Prozess findet im Dialog zwischen Ratsuchenden und Beratenden statt.

ethische Reflexion

Respekt vor der Autonomie

  • Bin ich transparent zu den Grenzen und Limitationen
    • meines persönlichen Wissens?
    • zum Einsatz der KI?
    • zu meinem Prompt?
  • In welcher Weise und mit welchem Umfang habe ich mich mit der von mir genutzten KI deren Funktion und Risiken auseinandergesetzt?
    • KI im Allgemeinen
    • KI die ich nutze im Speziellen
    • Version und Wissensstand zum genutzten Zeitpunkt?
  • Ab welchem Punkt gefährde ich die Autonomie meines Gegenübers mit dem (nicht-) Offenlegen der Limitationen in der Beratung?
  • Tendenziöse beratung
    • Ist meine Beratung Tendenziös?
    • Sind meine Prompts und Informationsmaterialien Tendenziös?

Benefizienz (Fürsorge)

  • Welchen Nutzen benötigt die Ratsuchende Person von der Beratung?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringe ich ein?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringt die KI ein?

Non-Malefizienz (Nicht-Schaden)

  • Wie kann eine falsche oder missverstandene Beratung zu Schaden führen?
    • Welches Risiko bringe ich ein - wie kann ich es reduzieren?
    • Welches Risiko bringt die KI ein - wie kann ich es reduzieren?
  • Welche Meta-Daten gelangen ausserhalb meines Prompts an die KI?

Gerechtigkeit

  • Gerecht Allokation von MItteln:
    • In welchen Bereichen kann ich meine Zeit im Sinne der Ratsuchenden gerecht verteilen?
    • In welchen Bereichen kann ich mich von der KI entlasten lassen?

fachliche Reflexion

Struktur

  • Mit welcher digitalen Identität setze ich KI ein?
    • privates Konto
    • organisatorisches Konto
    • Konto der Ratsuchenden

Prozess

  • In welchen Prozessschritten der Beratung setze ich KI ein?
    • Fallakquise
    • Fallverstehen
    • Konzeption von Lösungsansätzen
    • Suche nach Lösungen
    • Ableiten von Kriterien
    • Fachliche / ethische Reflexion
    • Beschaffung
    • Evaluation
  • Wie reduziere ich unerwünschte Effekte?
    • Cognitive Debt: Kognitive Schulden durch Auslagerung von Gedankenarbeit
    • Dunning-Kruger-Effekt

Ergebnis

  • In welchem Format ist das Ergebnis?
    • Ausführliche Fliesstexte erfordern mehr Menschliche Zeit als kompakte Formate.
    • Substantivierte Stichpunkte erfordern mehr Interpretation als Prägnante Aussagen.
  • Welche Fehler und Verzerrungen bringt das Ergebnis mit sich?
    • Wie reproduzierbar ist das Ergebnis?
    • Auf welcher Methode basiert das Ergebnis?
    • Was steht im Fokus?
    • Wo sind blinde Flecken?
  • Wie verwende ich das Ergebnis?
    • Ist der Einfluss von KI systematisch dokumentiert und aufgezeigt?
    • Ist der Einfluss von KI direkt im Ergebnis- und Entscheidungsprozess?
    • Ist der Einfluss von KI beschränkt auf "Reflexionsanlässe"



Stand 04.04.2026
  • Context: Was ist der Kontext? - z.B. „Ablehnung eines elektrischen Rollstuhls mit Stehfunktion durch die Kasse.“
  • Ask: Was ist die Aufgabe? - z.B. „Formuliere einen fachlichen Widerspruch aus Sicht eines Reha-Technikers.“
  • Rules: Welche Anforderungen/Einschränkungen gibt es? - „Die medizinische Notwendigkeit zur Vermeidung von Folgeschäden muss im Vordergrund stehen.“
  • Examples: Welchen Beispielen soll das Ergebnis folgen? - z.B. „Nutze Formulierungen wie 'Erhalt der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben' und 'Vermeidung von Dekubitus'.“

  • Disclaimer: Die Beispiele sind KI-generiert.
  • Die Beispiele gestaltend das Ergebnis tendenziös.

Sapere Aude! - Wir nutzen KI erst, nachdem wir uns selbst Gedanken gemacht und recherchiert haben.
So reduzieren wir Probleme von Cognitive Debt / Dunning Kruger Effekt

Disclaimer

  • WiQQi stärkt die fachlich und ethisch reflektierte, kriterienorientiert begründete Entscheidung für oder gegen den Einsatz von Technik im konkreten Einzelfall.
  • Das ist für uns der Reflexionsmaßstab zum Einsatz und Ausschluss von KI
    • Reflexion: KI ermöglicht zugriff auf das statistisch häufige und Wahrscheinliche. Diese allgemeinen Phänomene können in der persönlichen Beratung zur reflexion des Konkreten Einzelfalls genutzt werden.
    • Kriterien: Aus der Reflexion und auch in der KI-Recherche entspringen Kriterien. Bei der Formulierung und Entwicklung der allgemeingültigen, vermittelnden Kriterien kann KI genutzt werden - die Anwendung im konkreten Einzelfall ist ein Aushandlungsprozess zwischen Ratsuchenden und Beratenden.
    • Begründung: Die Begründung im konkreten Einzelfall ist die Dokumentation des Beratungsprozesses. Dieser Prozess findet im Dialog zwischen Ratsuchenden und Beratenden statt.

ethische Reflexion

Respekt vor der Autonomie

  • Bin ich transparent zu den Grenzen und Limitationen
    • meines persönlichen Wissens?
    • zum Einsatz der KI?
    • zu meinem Prompt?
  • In welcher Weise und mit welchem Umfang habe ich mich mit der von mir genutzten KI deren Funktion und Risiken auseinandergesetzt?
    • KI im Allgemeinen
    • KI die ich nutze im Speziellen
    • Version und Wissensstand zum genutzten Zeitpunkt?
  • Ab welchem Punkt gefährde ich die Autonomie meines Gegenübers mit dem (nicht-) Offenlegen der Limitationen in der Beratung?
  • Tendenziöse beratung
    • Ist meine Beratung Tendenziös?
    • Sind meine Prompts und Informationsmaterialien Tendenziös?

Benefizienz (Fürsorge)

  • Welchen Nutzen benötigt die Ratsuchende Person von der Beratung?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringe ich ein?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringt die KI ein?

Non-Malefizienz (Nicht-Schaden)

  • Wie kann eine falsche oder missverstandene Beratung zu Schaden führen?
    • Welches Risiko bringe ich ein - wie kann ich es reduzieren?
    • Welches Risiko bringt die KI ein - wie kann ich es reduzieren?
  • Welche Meta-Daten gelangen ausserhalb meines Prompts an die KI?

Gerechtigkeit

  • Gerecht Allokation von MItteln:
    • In welchen Bereichen kann ich meine Zeit im Sinne der Ratsuchenden gerecht verteilen?
    • In welchen Bereichen kann ich mich von der KI entlasten lassen?

fachliche Reflexion

Struktur

  • Mit welcher digitalen Identität setze ich KI ein?
    • privates Konto
    • organisatorisches Konto
    • Konto der Ratsuchenden

Prozess

  • In welchen Prozessschritten der Beratung setze ich KI ein?
    • Fallakquise
    • Fallverstehen
    • Konzeption von Lösungsansätzen
    • Suche nach Lösungen
    • Ableiten von Kriterien
    • Fachliche / ethische Reflexion
    • Beschaffung
    • Evaluation
  • Wie reduziere ich unerwünschte Effekte?
    • Cognitive Debt: Kognitive Schulden durch Auslagerung von Gedankenarbeit
    • Dunning-Kruger-Effekt

Ergebnis

  • In welchem Format ist das Ergebnis?
    • Ausführliche Fliesstexte erfordern mehr Menschliche Zeit als kompakte Formate.
    • Substantivierte Stichpunkte erfordern mehr Interpretation als Prägnante Aussagen.
  • Welche Fehler und Verzerrungen bringt das Ergebnis mit sich?
    • Wie reproduzierbar ist das Ergebnis?
    • Auf welcher Methode basiert das Ergebnis?
    • Was steht im Fokus?
    • Wo sind blinde Flecken?
  • Wie verwende ich das Ergebnis?
    • Ist der Einfluss von KI systematisch dokumentiert und aufgezeigt?
    • Ist der Einfluss von KI direkt im Ergebnis- und Entscheidungsprozess?
    • Ist der Einfluss von KI beschränkt auf "Reflexionsanlässe"


Stand: 04.04.2026
  • Role (Rolle): z.B. „Du handelst als zertifizierter Wohnberater für barrierefreies Leben und Experte für Smart-Home-Assistenzsysteme.“
  • Action (Aktion/Handlung): z.B. „Erstelle eine priorisierte Maßnahmenliste für die Umgestaltung eines Badezimmers, um die Sturzgefahr bei einer Person mit Gleichgewichtsstörungen (Pflegegrad 2) zu minimieren.“
  • Context (Kontext/Rahmenbedingungen): z.B. „Der Klient lebt in einer Mietwohnung im Erdgeschoss. Das Bad ist klein (4 m²), hat eine hohe Duschwanne und Fliesen ohne Rutschhemmung. Das Budget für Sofortmaßnahmen liegt bei ca. 4.000 € (Zuschuss der Pflegekasse).“
  • Expectation (Erwartung/Ziel): z.B. „Das Ergebnis soll eine klare Unterscheidung zwischen minimalinvasiven Hilfsmitteln (z. B. Haltegriffe, Duschklappsitz) und baulichen Veränderungen (z. B. bodengleiche Dusche) enthalten. Die Argumentation muss so formuliert sein, dass sie als Basis für den Antrag auf wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bei der Pflegekasse dienen kann.“

  • Disclaimer: Die Beispiele sind KI-generiert (Geminie): "Dekliniere mir [ACRONYM] prompting ([ACRONYM-WORTE-AUSGESCHRIEBEN]) für den bereich der Hilfsmittel- und Technikberatung im Kontext von Aging in Place durch."

Sapere Aude! - Wir nutzen KI erst, nachdem wir uns selbst Gedanken gemacht und recherchiert haben.
So reduzieren wir Probleme von Cognitive Debt / Dunning Kruger Effekt

Disclaimer

  • WiQQi stärkt die fachlich und ethisch reflektierte, kriterienorientiert begründete Entscheidung für oder gegen den Einsatz von Technik im konkreten Einzelfall.
  • Das ist für uns der Reflexionsmaßstab zum Einsatz und Ausschluss von KI
    • Reflexion: KI ermöglicht zugriff auf das statistisch häufige und Wahrscheinliche. Diese allgemeinen Phänomene können in der persönlichen Beratung zur reflexion des Konkreten Einzelfalls genutzt werden.
    • Kriterien: Aus der Reflexion und auch in der KI-Recherche entspringen Kriterien. Bei der Formulierung und Entwicklung der allgemeingültigen, vermittelnden Kriterien kann KI genutzt werden - die Anwendung im konkreten Einzelfall ist ein Aushandlungsprozess zwischen Ratsuchenden und Beratenden.
    • Begründung: Die Begründung im konkreten Einzelfall ist die Dokumentation des Beratungsprozesses. Dieser Prozess findet im Dialog zwischen Ratsuchenden und Beratenden statt.

ethische Reflexion

Respekt vor der Autonomie

  • Bin ich transparent zu den Grenzen und Limitationen
    • meines persönlichen Wissens?
    • zum Einsatz der KI?
    • zu meinem Prompt?
  • In welcher Weise und mit welchem Umfang habe ich mich mit der von mir genutzten KI deren Funktion und Risiken auseinandergesetzt?
    • KI im Allgemeinen
    • KI die ich nutze im Speziellen
    • Version und Wissensstand zum genutzten Zeitpunkt?
  • Ab welchem Punkt gefährde ich die Autonomie meines Gegenübers mit dem (nicht-) Offenlegen der Limitationen in der Beratung?
  • Tendenziöse beratung
    • Ist meine Beratung Tendenziös?
    • Sind meine Prompts und Informationsmaterialien Tendenziös?

Benefizienz (Fürsorge)

  • Welchen Nutzen benötigt die Ratsuchende Person von der Beratung?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringe ich ein?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringt die KI ein?

Non-Malefizienz (Nicht-Schaden)

  • Wie kann eine falsche oder missverstandene Beratung zu Schaden führen?
    • Welches Risiko bringe ich ein - wie kann ich es reduzieren?
    • Welches Risiko bringt die KI ein - wie kann ich es reduzieren?
  • Welche Meta-Daten gelangen ausserhalb meines Prompts an die KI?

Gerechtigkeit

  • Gerecht Allokation von MItteln:
    • In welchen Bereichen kann ich meine Zeit im Sinne der Ratsuchenden gerecht verteilen?
    • In welchen Bereichen kann ich mich von der KI entlasten lassen?

fachliche Reflexion

Struktur

  • Mit welcher digitalen Identität setze ich KI ein?
    • privates Konto
    • organisatorisches Konto
    • Konto der Ratsuchenden

Prozess

  • In welchen Prozessschritten der Beratung setze ich KI ein?
    • Fallakquise
    • Fallverstehen
    • Konzeption von Lösungsansätzen
    • Suche nach Lösungen
    • Ableiten von Kriterien
    • Fachliche / ethische Reflexion
    • Beschaffung
    • Evaluation
  • Wie reduziere ich unerwünschte Effekte?
    • Cognitive Debt: Kognitive Schulden durch Auslagerung von Gedankenarbeit
    • Dunning-Kruger-Effekt

Ergebnis

  • In welchem Format ist das Ergebnis?
    • Ausführliche Fliesstexte erfordern mehr Menschliche Zeit als kompakte Formate.
    • Substantivierte Stichpunkte erfordern mehr Interpretation als Prägnante Aussagen.
  • Welche Fehler und Verzerrungen bringt das Ergebnis mit sich?
    • Wie reproduzierbar ist das Ergebnis?
    • Auf welcher Methode basiert das Ergebnis?
    • Was steht im Fokus?
    • Wo sind blinde Flecken?
  • Wie verwende ich das Ergebnis?
    • Ist der Einfluss von KI systematisch dokumentiert und aufgezeigt?
    • Ist der Einfluss von KI direkt im Ergebnis- und Entscheidungsprozess?
    • Ist der Einfluss von KI beschränkt auf "Reflexionsanlässe"


Stand: 04.04.2026
  • Character: Rolle festlegen - „Du bist ein spezialisierter Fachberater für Rehatechnik und digitale Pflegeassistenzsysteme mit tiefem Wissen über den Expertenstandard Dekubitusprophylaxe.“
  • Request: Aufgabe - was ist zu tun? - „Erstelle ein technisches Beratungskonzept für einen bettlägerigen Klienten (91), um Angehörige bei der Lagerung zu unterstützen und nächtliche Stürze beim Versuch des Aufstehens zu verhindern.“
  • Examples: Leitende Beispiele - „Orientiere dich an professionellen Hilfsmittel-Erprobungsberichten. Nutze Formulierungen wie 'Indikationsstellung nach Bradenskala' oder 'bedarfsgerechte Intervallsteuerung'.“
  • Additions: Ergänzungen/Anpassungen - „Zusatzinfos: Der Klient hat eine sehr sensible Haut (Pergamenthaut). Die Angehörigen sind nachts oft erschöpft und benötigen ein System, das Fehlalarme minimiert und via App auf dem Smartphone alarmiert.“
  • Type of output: Ausgabeformat - „Erstelle das Ergebnis als tabellarischen Vergleich von zwei Systemen (z. B. Sensormatten vs. untermatratzenbasierte Drucksensorik) inklusive einer Spalte für die Argumentation gegenüber der Pflegekasse.“
  • Extras: Interaktion im Prozess - „Füge einen kurzen Abschnitt hinzu, wie die Datenschutzbedenken der Angehörigen (Cloud vs. lokales Netzwerk) fachlich entkräftet werden können.“


  • Disclaimer: Die Beispiele sind KI-generiert (Geminie): "Dekliniere mir [ACRONYM] prompting ([ACRONYM-WORTE-AUSGESCHRIEBEN]) für den bereich der Hilfsmittel- und Technikberatung im Kontext von Aging in Place durch."
  • Die Examples könnten zu Fehlern und Verzerrungen führen, wenn sie Kausalketten überbrücken.
  • Die Limitation auf zwei Systeme könnte zu abstrakt sein um in der Beratung wirklich zu helfen (Entscheidungen auf Lösungsebene aber auch auf ebene von Lösungsansätzen profitieren von einer Überschaubaren Vielfalt. Im Gegenüberstellen von zwei Optionen wird rasch zu stark vereinfacht)

Sapere Aude! - Wir nutzen KI erst, nachdem wir uns selbst Gedanken gemacht und recherchiert haben.
So reduzieren wir Probleme von Cognitive Debt / Dunning Kruger Effekt

Disclaimer

  • WiQQi stärkt die fachlich und ethisch reflektierte, kriterienorientiert begründete Entscheidung für oder gegen den Einsatz von Technik im konkreten Einzelfall.
  • Das ist für uns der Reflexionsmaßstab zum Einsatz und Ausschluss von KI
    • Reflexion: KI ermöglicht zugriff auf das statistisch häufige und Wahrscheinliche. Diese allgemeinen Phänomene können in der persönlichen Beratung zur reflexion des Konkreten Einzelfalls genutzt werden.
    • Kriterien: Aus der Reflexion und auch in der KI-Recherche entspringen Kriterien. Bei der Formulierung und Entwicklung der allgemeingültigen, vermittelnden Kriterien kann KI genutzt werden - die Anwendung im konkreten Einzelfall ist ein Aushandlungsprozess zwischen Ratsuchenden und Beratenden.
    • Begründung: Die Begründung im konkreten Einzelfall ist die Dokumentation des Beratungsprozesses. Dieser Prozess findet im Dialog zwischen Ratsuchenden und Beratenden statt.

ethische Reflexion

Respekt vor der Autonomie

  • Bin ich transparent zu den Grenzen und Limitationen
    • meines persönlichen Wissens?
    • zum Einsatz der KI?
    • zu meinem Prompt?
  • In welcher Weise und mit welchem Umfang habe ich mich mit der von mir genutzten KI deren Funktion und Risiken auseinandergesetzt?
    • KI im Allgemeinen
    • KI die ich nutze im Speziellen
    • Version und Wissensstand zum genutzten Zeitpunkt?
  • Ab welchem Punkt gefährde ich die Autonomie meines Gegenübers mit dem (nicht-) Offenlegen der Limitationen in der Beratung?
  • Tendenziöse beratung
    • Ist meine Beratung Tendenziös?
    • Sind meine Prompts und Informationsmaterialien Tendenziös?

Benefizienz (Fürsorge)

  • Welchen Nutzen benötigt die Ratsuchende Person von der Beratung?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringe ich ein?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringt die KI ein?

Non-Malefizienz (Nicht-Schaden)

  • Wie kann eine falsche oder missverstandene Beratung zu Schaden führen?
    • Welches Risiko bringe ich ein - wie kann ich es reduzieren?
    • Welches Risiko bringt die KI ein - wie kann ich es reduzieren?
  • Welche Meta-Daten gelangen ausserhalb meines Prompts an die KI?

Gerechtigkeit

  • Gerecht Allokation von MItteln:
    • In welchen Bereichen kann ich meine Zeit im Sinne der Ratsuchenden gerecht verteilen?
    • In welchen Bereichen kann ich mich von der KI entlasten lassen?

fachliche Reflexion

Struktur

  • Mit welcher digitalen Identität setze ich KI ein?
    • privates Konto
    • organisatorisches Konto
    • Konto der Ratsuchenden

Prozess

  • In welchen Prozessschritten der Beratung setze ich KI ein?
    • Fallakquise
    • Fallverstehen
    • Konzeption von Lösungsansätzen
    • Suche nach Lösungen
    • Ableiten von Kriterien
    • Fachliche / ethische Reflexion
    • Beschaffung
    • Evaluation
  • Wie reduziere ich unerwünschte Effekte?
    • Cognitive Debt: Kognitive Schulden durch Auslagerung von Gedankenarbeit
    • Dunning-Kruger-Effekt

Ergebnis

  • In welchem Format ist das Ergebnis?
    • Ausführliche Fliesstexte erfordern mehr Menschliche Zeit als kompakte Formate.
    • Substantivierte Stichpunkte erfordern mehr Interpretation als Prägnante Aussagen.
  • Welche Fehler und Verzerrungen bringt das Ergebnis mit sich?
    • Wie reproduzierbar ist das Ergebnis?
    • Auf welcher Methode basiert das Ergebnis?
    • Was steht im Fokus?
    • Wo sind blinde Flecken?
  • Wie verwende ich das Ergebnis?
    • Ist der Einfluss von KI systematisch dokumentiert und aufgezeigt?
    • Ist der Einfluss von KI direkt im Ergebnis- und Entscheidungsprozess?
    • Ist der Einfluss von KI beschränkt auf "Reflexionsanlässe"


  • Role (Rolle): „Du handelst als spezialisierter Fachberater für AAL (Ambient Assisted Living) und Präventionstechnik im häuslichen Umfeld.“
  • Instructions (Anweisungen): „Erstelle einen Leitfaden für ein Beratungsgespräch mit den Angehörigen eines 80-jährigen Klienten, der das Ausschalten des Herdes vergisst. Deine Aufgabe ist es, technische Nachrüstlösungen gegenüber einem kompletten Herdaustausch abzuwägen.“
  • Steps (Schritte): „Gehe schrittweise vor:
    • Analysiere das Gefahrenpotenzial (Gas vs. Elektro).
    • Stelle drei technische Lösungen vor (z. B. Herdwächter mit Sensorik, automatische Abschaltstecker, Induktions-Nachrüstung).
    • Erkläre die Installation und die notwendigen Abnahmen (z. B. durch einen Elektrofachbetrieb).“
  • End goal (Ziel): „Das Endziel ist ein strukturierter Entscheidungsbaum, der den Angehörigen hilft, die sicherste und kosteneffizienteste Lösung für ihre spezifische Situation zu wählen.“
  • Narrowing constraints (Einschränkungen): „Berücksichtige folgende Einschränkungen: Die Lösung muss mietrechtlich unbedenklich (rückbaubar) sein. Schließe Lösungen aus, die ein aktives Eingreifen des Seniors erfordern (z. B. Bestätigungsknöpfe), da dies bei Demenz unzuverlässig ist.“


  • Disclaimer: Die Beispiele sind KI-generiert (Geminie): "Dekliniere mir [ACRONYM] prompting ([ACRONYM-WORTE-AUSGESCHRIEBEN]) für den bereich der Hilfsmittel- und Technikberatung im Kontext von Aging in Place durch."
  • ACHTUNG: Hier wird viel Expertise in die hand der KI gelegt! - Die KI hat aber nicht die notwendigen informationen zum Fall. Der Fertige Entscheidungsbaum kann damit die Entscheidung zu sehr lenken. Mit einer losen Kriteriensammlung wäre das anders.

Sapere Aude! - Wir nutzen KI erst, nachdem wir uns selbst Gedanken gemacht und recherchiert haben.
So reduzieren wir Probleme von Cognitive Debt / Dunning Kruger Effekt

Disclaimer

  • WiQQi stärkt die fachlich und ethisch reflektierte, kriterienorientiert begründete Entscheidung für oder gegen den Einsatz von Technik im konkreten Einzelfall.
  • Das ist für uns der Reflexionsmaßstab zum Einsatz und Ausschluss von KI
    • Reflexion: KI ermöglicht zugriff auf das statistisch häufige und Wahrscheinliche. Diese allgemeinen Phänomene können in der persönlichen Beratung zur reflexion des Konkreten Einzelfalls genutzt werden.
    • Kriterien: Aus der Reflexion und auch in der KI-Recherche entspringen Kriterien. Bei der Formulierung und Entwicklung der allgemeingültigen, vermittelnden Kriterien kann KI genutzt werden - die Anwendung im konkreten Einzelfall ist ein Aushandlungsprozess zwischen Ratsuchenden und Beratenden.
    • Begründung: Die Begründung im konkreten Einzelfall ist die Dokumentation des Beratungsprozesses. Dieser Prozess findet im Dialog zwischen Ratsuchenden und Beratenden statt.

ethische Reflexion

Respekt vor der Autonomie

  • Bin ich transparent zu den Grenzen und Limitationen
    • meines persönlichen Wissens?
    • zum Einsatz der KI?
    • zu meinem Prompt?
  • In welcher Weise und mit welchem Umfang habe ich mich mit der von mir genutzten KI deren Funktion und Risiken auseinandergesetzt?
    • KI im Allgemeinen
    • KI die ich nutze im Speziellen
    • Version und Wissensstand zum genutzten Zeitpunkt?
  • Ab welchem Punkt gefährde ich die Autonomie meines Gegenübers mit dem (nicht-) Offenlegen der Limitationen in der Beratung?
  • Tendenziöse beratung
    • Ist meine Beratung Tendenziös?
    • Sind meine Prompts und Informationsmaterialien Tendenziös?

Benefizienz (Fürsorge)

  • Welchen Nutzen benötigt die Ratsuchende Person von der Beratung?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringe ich ein?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringt die KI ein?

Non-Malefizienz (Nicht-Schaden)

  • Wie kann eine falsche oder missverstandene Beratung zu Schaden führen?
    • Welches Risiko bringe ich ein - wie kann ich es reduzieren?
    • Welches Risiko bringt die KI ein - wie kann ich es reduzieren?
  • Welche Meta-Daten gelangen ausserhalb meines Prompts an die KI?

Gerechtigkeit

  • Gerecht Allokation von MItteln:
    • In welchen Bereichen kann ich meine Zeit im Sinne der Ratsuchenden gerecht verteilen?
    • In welchen Bereichen kann ich mich von der KI entlasten lassen?

fachliche Reflexion

Struktur

  • Mit welcher digitalen Identität setze ich KI ein?
    • privates Konto
    • organisatorisches Konto
    • Konto der Ratsuchenden

Prozess

  • In welchen Prozessschritten der Beratung setze ich KI ein?
    • Fallakquise
    • Fallverstehen
    • Konzeption von Lösungsansätzen
    • Suche nach Lösungen
    • Ableiten von Kriterien
    • Fachliche / ethische Reflexion
    • Beschaffung
    • Evaluation
  • Wie reduziere ich unerwünschte Effekte?
    • Cognitive Debt: Kognitive Schulden durch Auslagerung von Gedankenarbeit
    • Dunning-Kruger-Effekt

Ergebnis

  • In welchem Format ist das Ergebnis?
    • Ausführliche Fliesstexte erfordern mehr Menschliche Zeit als kompakte Formate.
    • Substantivierte Stichpunkte erfordern mehr Interpretation als Prägnante Aussagen.
  • Welche Fehler und Verzerrungen bringt das Ergebnis mit sich?
    • Wie reproduzierbar ist das Ergebnis?
    • Auf welcher Methode basiert das Ergebnis?
    • Was steht im Fokus?
    • Wo sind blinde Flecken?
  • Wie verwende ich das Ergebnis?
    • Ist der Einfluss von KI systematisch dokumentiert und aufgezeigt?
    • Ist der Einfluss von KI direkt im Ergebnis- und Entscheidungsprozess?
    • Ist der Einfluss von KI beschränkt auf "Reflexionsanlässe"


  • Challenge: (Situation): „Die Herausforderung ist das hohe Sturzrisiko eines 85-jährigen Klienten bei nächtlichen Toilettengängen. Er findet im Dunkeln die Lichtschalter nicht schnell genug und ist unsicher auf den Beinen.“
  • Limitation: (Leitplanken): „Einschränkungen: Es dürfen keine neuen Kabel verlegt werden (Mietwohnung). Der Klient möchte keine Sprachsteuerung nutzen und ist motorisch nicht in der Lage, kleine Schalter an Steckdosen-Leuchten zu bedienen.“
  • Expectation: (Ziel): „Die Erwartung ist eine vollautomatische Lösung, die den Weg vom Bett zum Bad passiv ausleuchtet, ohne den Klienten zu blenden oder den Schlafrhythmus zu stören.“
  • Action: (Auftrag): „Schlage drei konkrete technische Ansätze vor (z.B. sensorgesteuerte LED-Leisten, Plug-and-Play-Bewegungsmelder) und erläutere deren Montageaufwand.“
  • Result (Ergebnis): „Erstelle das Resultat als Beratungsblatt für den Klienten, das in einfacher, großer Schrift die Vorteile und die unkomplizierte Installation erklärt.“

  • Disclaimer: Die Beispiele sind KI-generiert.

Sapere Aude! - Wir nutzen KI erst, nachdem wir uns selbst Gedanken gemacht und recherchiert haben.
So reduzieren wir Probleme von Cognitive Debt / Dunning Kruger Effekt

Disclaimer

  • WiQQi stärkt die fachlich und ethisch reflektierte, kriterienorientiert begründete Entscheidung für oder gegen den Einsatz von Technik im konkreten Einzelfall.
  • Das ist für uns der Reflexionsmaßstab zum Einsatz und Ausschluss von KI
    • Reflexion: KI ermöglicht zugriff auf das statistisch häufige und Wahrscheinliche. Diese allgemeinen Phänomene können in der persönlichen Beratung zur reflexion des Konkreten Einzelfalls genutzt werden.
    • Kriterien: Aus der Reflexion und auch in der KI-Recherche entspringen Kriterien. Bei der Formulierung und Entwicklung der allgemeingültigen, vermittelnden Kriterien kann KI genutzt werden - die Anwendung im konkreten Einzelfall ist ein Aushandlungsprozess zwischen Ratsuchenden und Beratenden.
    • Begründung: Die Begründung im konkreten Einzelfall ist die Dokumentation des Beratungsprozesses. Dieser Prozess findet im Dialog zwischen Ratsuchenden und Beratenden statt.

ethische Reflexion

Respekt vor der Autonomie

  • Bin ich transparent zu den Grenzen und Limitationen
    • meines persönlichen Wissens?
    • zum Einsatz der KI?
    • zu meinem Prompt?
  • In welcher Weise und mit welchem Umfang habe ich mich mit der von mir genutzten KI deren Funktion und Risiken auseinandergesetzt?
    • KI im Allgemeinen
    • KI die ich nutze im Speziellen
    • Version und Wissensstand zum genutzten Zeitpunkt?
  • Ab welchem Punkt gefährde ich die Autonomie meines Gegenübers mit dem (nicht-) Offenlegen der Limitationen in der Beratung?
  • Tendenziöse beratung
    • Ist meine Beratung Tendenziös?
    • Sind meine Prompts und Informationsmaterialien Tendenziös?

Benefizienz (Fürsorge)

  • Welchen Nutzen benötigt die Ratsuchende Person von der Beratung?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringe ich ein?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringt die KI ein?

Non-Malefizienz (Nicht-Schaden)

  • Wie kann eine falsche oder missverstandene Beratung zu Schaden führen?
    • Welches Risiko bringe ich ein - wie kann ich es reduzieren?
    • Welches Risiko bringt die KI ein - wie kann ich es reduzieren?
  • Welche Meta-Daten gelangen ausserhalb meines Prompts an die KI?

Gerechtigkeit

  • Gerecht Allokation von MItteln:
    • In welchen Bereichen kann ich meine Zeit im Sinne der Ratsuchenden gerecht verteilen?
    • In welchen Bereichen kann ich mich von der KI entlasten lassen?

fachliche Reflexion

Struktur

  • Mit welcher digitalen Identität setze ich KI ein?
    • privates Konto
    • organisatorisches Konto
    • Konto der Ratsuchenden

Prozess

  • In welchen Prozessschritten der Beratung setze ich KI ein?
    • Fallakquise
    • Fallverstehen
    • Konzeption von Lösungsansätzen
    • Suche nach Lösungen
    • Ableiten von Kriterien
    • Fachliche / ethische Reflexion
    • Beschaffung
    • Evaluation
  • Wie reduziere ich unerwünschte Effekte?
    • Cognitive Debt: Kognitive Schulden durch Auslagerung von Gedankenarbeit
    • Dunning-Kruger-Effekt

Ergebnis

  • In welchem Format ist das Ergebnis?
    • Ausführliche Fliesstexte erfordern mehr Menschliche Zeit als kompakte Formate.
    • Substantivierte Stichpunkte erfordern mehr Interpretation als Prägnante Aussagen.
  • Welche Fehler und Verzerrungen bringt das Ergebnis mit sich?
    • Wie reproduzierbar ist das Ergebnis?
    • Auf welcher Methode basiert das Ergebnis?
    • Was steht im Fokus?
    • Wo sind blinde Flecken?
  • Wie verwende ich das Ergebnis?
    • Ist der Einfluss von KI systematisch dokumentiert und aufgezeigt?
    • Ist der Einfluss von KI direkt im Ergebnis- und Entscheidungsprozess?
    • Ist der Einfluss von KI beschränkt auf "Reflexionsanlässe"


  • Situation (Ausgangslage): „Ein 79-jähriger Klient mit moderater Demenz lebt allein. Er vergisst zunehmend, den Herd auszuschalten, und findet sich in seiner eigenen Küche (viele weiße Fronten, wenig Kontrast) optisch nicht mehr zurecht.“
  • Purpose (Zweck/Ziel): „Der Zweck ist es, die Sicherheit beim Kochen zu erhöhen und die Orientierung in der Küche zu verbessern, damit er so lange wie möglich autark bleibt.“
  • Action (Anweisung): „Entwirf einen konkreten Maßnahmenplan, der technische Schutzsysteme (AAL) mit einfachen gestalterischen Anpassungen (Kontrastmittel) kombiniert.“
  • Result (Ergebnis): „Erstelle das Resultat als strukturierte Checkliste für eine Vor-Ort-Begehung, gegliedert in 'Sicherheitstechnik' und 'Orientierungshilfen'.“
  • Knowledge (Wissensbasis): „Nutze für die Empfehlungen aktuelle Erkenntnisse aus der Demenz-Architektur (z. B. visuelle Barrierefreiheit), die DIN 18040-2 (Barrierefreies Bauen) und das GKV-Hilfsmittelverzeichnis.“

  • Disclaimer: Die Beispiele sind KI-generiert (Geminie): "Dekliniere mir [ACRONYM] prompting ([ACRONYM-WORTE-AUSGESCHRIEBEN]) für den bereich der Hilfsmittel- und Technikberatung im Kontext von Aging in Place durch."
  • "Sicherheit" ist ein Nebelbegriff - besser ist es, konkrete Risiken zu benennen

Sapere Aude! - Wir nutzen KI erst, nachdem wir uns selbst Gedanken gemacht und recherchiert haben.
So reduzieren wir Probleme von Cognitive Debt / Dunning Kruger Effekt

Disclaimer

  • WiQQi stärkt die fachlich und ethisch reflektierte, kriterienorientiert begründete Entscheidung für oder gegen den Einsatz von Technik im konkreten Einzelfall.
  • Das ist für uns der Reflexionsmaßstab zum Einsatz und Ausschluss von KI
    • Reflexion: KI ermöglicht zugriff auf das statistisch häufige und Wahrscheinliche. Diese allgemeinen Phänomene können in der persönlichen Beratung zur reflexion des Konkreten Einzelfalls genutzt werden.
    • Kriterien: Aus der Reflexion und auch in der KI-Recherche entspringen Kriterien. Bei der Formulierung und Entwicklung der allgemeingültigen, vermittelnden Kriterien kann KI genutzt werden - die Anwendung im konkreten Einzelfall ist ein Aushandlungsprozess zwischen Ratsuchenden und Beratenden.
    • Begründung: Die Begründung im konkreten Einzelfall ist die Dokumentation des Beratungsprozesses. Dieser Prozess findet im Dialog zwischen Ratsuchenden und Beratenden statt.

ethische Reflexion

Respekt vor der Autonomie

  • Bin ich transparent zu den Grenzen und Limitationen
    • meines persönlichen Wissens?
    • zum Einsatz der KI?
    • zu meinem Prompt?
  • In welcher Weise und mit welchem Umfang habe ich mich mit der von mir genutzten KI deren Funktion und Risiken auseinandergesetzt?
    • KI im Allgemeinen
    • KI die ich nutze im Speziellen
    • Version und Wissensstand zum genutzten Zeitpunkt?
  • Ab welchem Punkt gefährde ich die Autonomie meines Gegenübers mit dem (nicht-) Offenlegen der Limitationen in der Beratung?
  • Tendenziöse beratung
    • Ist meine Beratung Tendenziös?
    • Sind meine Prompts und Informationsmaterialien Tendenziös?

Benefizienz (Fürsorge)

  • Welchen Nutzen benötigt die Ratsuchende Person von der Beratung?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringe ich ein?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringt die KI ein?

Non-Malefizienz (Nicht-Schaden)

  • Wie kann eine falsche oder missverstandene Beratung zu Schaden führen?
    • Welches Risiko bringe ich ein - wie kann ich es reduzieren?
    • Welches Risiko bringt die KI ein - wie kann ich es reduzieren?
  • Welche Meta-Daten gelangen ausserhalb meines Prompts an die KI?

Gerechtigkeit

  • Gerecht Allokation von MItteln:
    • In welchen Bereichen kann ich meine Zeit im Sinne der Ratsuchenden gerecht verteilen?
    • In welchen Bereichen kann ich mich von der KI entlasten lassen?

fachliche Reflexion

Struktur

  • Mit welcher digitalen Identität setze ich KI ein?
    • privates Konto
    • organisatorisches Konto
    • Konto der Ratsuchenden

Prozess

  • In welchen Prozessschritten der Beratung setze ich KI ein?
    • Fallakquise
    • Fallverstehen
    • Konzeption von Lösungsansätzen
    • Suche nach Lösungen
    • Ableiten von Kriterien
    • Fachliche / ethische Reflexion
    • Beschaffung
    • Evaluation
  • Wie reduziere ich unerwünschte Effekte?
    • Cognitive Debt: Kognitive Schulden durch Auslagerung von Gedankenarbeit
    • Dunning-Kruger-Effekt

Ergebnis

  • In welchem Format ist das Ergebnis?
    • Ausführliche Fliesstexte erfordern mehr Menschliche Zeit als kompakte Formate.
    • Substantivierte Stichpunkte erfordern mehr Interpretation als Prägnante Aussagen.
  • Welche Fehler und Verzerrungen bringt das Ergebnis mit sich?
    • Wie reproduzierbar ist das Ergebnis?
    • Auf welcher Methode basiert das Ergebnis?
    • Was steht im Fokus?
    • Wo sind blinde Flecken?
  • Wie verwende ich das Ergebnis?
    • Ist der Einfluss von KI systematisch dokumentiert und aufgezeigt?
    • Ist der Einfluss von KI direkt im Ergebnis- und Entscheidungsprozess?
    • Ist der Einfluss von KI beschränkt auf "Reflexionsanlässe"


  • Data (Datenbasis): „Daten: Ein 84-jähriger Klient nutzt seit 3 Monaten ein passives Sensorsystem. Die Daten zeigen: Die Gehgeschwindigkeit im Flur hat um 20 % abgenommen, die Aufstehzeiten aus dem Sessel dauern länger, und die nächtlichen Badgänge haben sich von 1-mal auf 4-mal erhöht.“
  • Insight (Erkenntnis-Analyse): „Analysiere diese Daten hinsichtlich des Sturzrisikos und möglicher gesundheitlicher Ursachen (z. B. beginnende Kraftminderung oder Infekt), die eine Anpassung der Technik oder Hilfsmittel erfordern.“
  • Verify (Überprüfung): „Vergleiche die Erkenntnisse mit den Kriterien des Expertenstandards Sturzprophylaxe und der S3-Leitlinie zur Demenzdiagnostik (bei nächtlicher Unruhe).“
  • Execute (Ausführen): „Erstelle einen Interventionsplan für die Technikberatung: 1. Welche zusätzlichen Sensoren (z. B. Bettbelegungssensor) sind nötig? 2. Welche physischen Hilfsmittel (z. B. Aufrichthilfe) sollten evaluiert werden? 3. Formuliere eine fachliche Notiz für den behandelnden Hausarzt.“

  • Disclaimer: Die Beispiele sind KI-generiert (Geminie): "Dekliniere mir [ACRONYM] prompting ([ACRONYM-WORTE-AUSGESCHRIEBEN]) für den bereich der Hilfsmittel- und Technikberatung im Kontext von Aging in Place durch."
  • Das Szenario ist im Kontext der Technikberatung dürfte (Stand 04/2026) eher Wunschdenken sein. In der Datenbasis werden Korrelation und Kausalität ggf. vermischt. Im Bereich Execute fehlen Kausalwirksame Massnahmen (Trainings). Bettsensoren bringen ggf. die Tendenz zur Immobilisierung mit sich. Was ist die Konsequenz für die Auslagerung an den Hausarzt?

Sapere Aude! - Wir nutzen KI erst, nachdem wir uns selbst Gedanken gemacht und recherchiert haben.
So reduzieren wir Probleme von Cognitive Debt / Dunning Kruger Effekt

Disclaimer

  • WiQQi stärkt die fachlich und ethisch reflektierte, kriterienorientiert begründete Entscheidung für oder gegen den Einsatz von Technik im konkreten Einzelfall.
  • Das ist für uns der Reflexionsmaßstab zum Einsatz und Ausschluss von KI
    • Reflexion: KI ermöglicht zugriff auf das statistisch häufige und Wahrscheinliche. Diese allgemeinen Phänomene können in der persönlichen Beratung zur reflexion des Konkreten Einzelfalls genutzt werden.
    • Kriterien: Aus der Reflexion und auch in der KI-Recherche entspringen Kriterien. Bei der Formulierung und Entwicklung der allgemeingültigen, vermittelnden Kriterien kann KI genutzt werden - die Anwendung im konkreten Einzelfall ist ein Aushandlungsprozess zwischen Ratsuchenden und Beratenden.
    • Begründung: Die Begründung im konkreten Einzelfall ist die Dokumentation des Beratungsprozesses. Dieser Prozess findet im Dialog zwischen Ratsuchenden und Beratenden statt.

ethische Reflexion

Respekt vor der Autonomie

  • Bin ich transparent zu den Grenzen und Limitationen
    • meines persönlichen Wissens?
    • zum Einsatz der KI?
    • zu meinem Prompt?
  • In welcher Weise und mit welchem Umfang habe ich mich mit der von mir genutzten KI deren Funktion und Risiken auseinandergesetzt?
    • KI im Allgemeinen
    • KI die ich nutze im Speziellen
    • Version und Wissensstand zum genutzten Zeitpunkt?
  • Ab welchem Punkt gefährde ich die Autonomie meines Gegenübers mit dem (nicht-) Offenlegen der Limitationen in der Beratung?
  • Tendenziöse beratung
    • Ist meine Beratung Tendenziös?
    • Sind meine Prompts und Informationsmaterialien Tendenziös?

Benefizienz (Fürsorge)

  • Welchen Nutzen benötigt die Ratsuchende Person von der Beratung?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringe ich ein?
    • Welche Kompetenz und welche Wissenslücken bringt die KI ein?

Non-Malefizienz (Nicht-Schaden)

  • Wie kann eine falsche oder missverstandene Beratung zu Schaden führen?
    • Welches Risiko bringe ich ein - wie kann ich es reduzieren?
    • Welches Risiko bringt die KI ein - wie kann ich es reduzieren?
  • Welche Meta-Daten gelangen ausserhalb meines Prompts an die KI?

Gerechtigkeit

  • Gerecht Allokation von MItteln:
    • In welchen Bereichen kann ich meine Zeit im Sinne der Ratsuchenden gerecht verteilen?
    • In welchen Bereichen kann ich mich von der KI entlasten lassen?

fachliche Reflexion

Struktur

  • Mit welcher digitalen Identität setze ich KI ein?
    • privates Konto
    • organisatorisches Konto
    • Konto der Ratsuchenden

Prozess

  • In welchen Prozessschritten der Beratung setze ich KI ein?
    • Fallakquise
    • Fallverstehen
    • Konzeption von Lösungsansätzen
    • Suche nach Lösungen
    • Ableiten von Kriterien
    • Fachliche / ethische Reflexion
    • Beschaffung
    • Evaluation
  • Wie reduziere ich unerwünschte Effekte?
    • Cognitive Debt: Kognitive Schulden durch Auslagerung von Gedankenarbeit
    • Dunning-Kruger-Effekt

Ergebnis

  • In welchem Format ist das Ergebnis?
    • Ausführliche Fliesstexte erfordern mehr Menschliche Zeit als kompakte Formate.
    • Substantivierte Stichpunkte erfordern mehr Interpretation als Prägnante Aussagen.
  • Welche Fehler und Verzerrungen bringt das Ergebnis mit sich?
    • Wie reproduzierbar ist das Ergebnis?
    • Auf welcher Methode basiert das Ergebnis?
    • Was steht im Fokus?
    • Wo sind blinde Flecken?
  • Wie verwende ich das Ergebnis?
    • Ist der Einfluss von KI systematisch dokumentiert und aufgezeigt?
    • Ist der Einfluss von KI direkt im Ergebnis- und Entscheidungsprozess?
    • Ist der Einfluss von KI beschränkt auf "Reflexionsanlässe"




KI in der Praxis


Weiterführendes

Bias in der Künstlichen Intelligenz
Martina Mara erläutert Verzerrungen in der KI am Beispiel von Geschlechtszuschreibungen.


Eingangsrätsel: Wie ist das möglich?

  • Ein Vater und sein Sohn sind gemeinsam im Auto unterwegs und haben einen furchtbaren Autounfall. Der Vater verstirbt leider an Ort und Stelle.
  • Der Sohn wird mit Blaulicht ins Krankenhaus gefahren und sofort in den Operationssaal gebracht
  • Der Artzt sieht ihn kurz an und meint, hier müsse man eine Koryphäe zu Rate ziehen.
  • Die Koryphäe kommt, sieht den jungen man auf dem Operationstisch und sagt: " Ich kann ihn nicht operieren, er ist mein Sohn"

Bei der Koryphäe handelt es sich um die Mutter des jungen Mannes. Argumentation: Der Begriff der Koryphäe ist meist mit einer männlichen Vorstellung hinterlegt. Deshalb entsteht meist ein Widerspruch zwischen der Vorstellung "Der Vater ist verstorben" und (mutmasslich) "Der Vater ist die Koryphäe"

Bias - Abweichen vom Prototypen

  • Abweichungen vom traditionellen Schema benötigen Abweichungen (Bananen - Grüne Bananen)
  • Prototypen halten sich hartnäckig, auch wenn sich werte verändern.


Vier Herausforderungen (18:00)

  • Challenge 1: Stereotype Rollenbilder in Datensätzen (18:10)
    • Kurzgeschichte von ChatGPT - männlich vs weiblich
    • Automatisierte Übersetzung - Problem unbestimmter Personalpronomen und fehlenden Kontextes
  • Challenge 2: Mangelnde Repräsentanz in Datensätzen (32:05)
    • Spracherkennugnssysteme & Dialekt, Lokal- und Generationscolorit
    • Mozilla Common Voice & Transparenz der Datensatz-Zusammensetzung
    • Mangelhaftes oder falsches Daten-Labeling - Hochzeit in verschiedenen Kulturen
    • Mangel an Partizipation in der Produktentwicklung - Mobile aus Baby-Sicht
  • Challenge 3: Ungleichverteilung von Wissen und Möglichkeiten zur Mitgestaltung (43:20)
    • Wer kennt den Algorithmus?
    • Alters- und Geschlechtsunterschiede im Bereich KI/MINT
  • Challenge 4: Stereotype Gestaltung von Technologie (50:52)
    • Sprachassistenten sind in der Grundeinstellung weiblich.
    • Kontra-stereotpe Technologie-Gestaltung: Rehabilitations-Roboter

Forderungen im Fazit (59:53): Wir brauchen:

  • Bewusstsein über die Herausforderungen
    • bei gleichzeitiger Anerkennung, dass sie sich nicht rein technisch lösen lassen.
  • Mehr Diversität
    • in den Daten, aus denen wir KI-Systeme lernen lassen
    • in der demografischen Zusammensetzung von Entwicklungs-Teams
    • in Perspektiven, Expertisen und Mindsets
    • in der Ansprache von Zielgruppen für digitale Bildungsangebote

Möglicherweise werden die Inhalte automatisch übersetzt.

Am 27. Januar 2023 überrascht der Startbildschirm von Windows 11 mit einer im Deutschen trivialen Aussage:

Breitmaulnashörner sind nicht weiss, sondern eher gräulich. Vielleicht wurden sie nach Ihrem Maul benannt.

Die Ursache dieser in der deutschen Sprache trivialen Aussage erschliesst sich aus dem Kontext des mutmasslichen Englischen Originaltextes:

Im Englischen heißen Breitmaulnashörner White Rhinos, also „Weiße Nashörner“, obwohl sie nicht weiß sind. Es wird angenommen, dass die Bezeichnung „White Rhinos“ auf ein Missverständnis zurückzuführen ist. Das Afrikaans-Wort „wyd“ bedeutet übersetzt „breit“, klingt aber dem englischen „white“ sehr ähnlich. Vermutlich wurden die Breitmaulnashörner von englischen Siedlern so White Rhinos genannt.
(WWF, 2023)



Wo ist der Bezug zu Pflege/Aging in Place?

Die Qualität des Kontextes bzw. der Bildbeschreibungen kann im Kontext der Barrierefreiheit relevant werden. Und schlägt im Kontext der Künstlichen Intelligenzz etwa nieder in automatisch generierten Bildsbeschreibungen (weiterführend: The Verge 2022)

Das Potenzial der Daten: Künstliche Intelligenz
Der Film beschreibt die Entwicklungen der KI von 1997 bis 2018.

Der Siegeszug der künstlichen Intelligenz (KI) (2018)

  • 1:37 - KI besiegt Kasparow (Schach, 1997) - Datenbasiert
  • 3:17 - KI besiegt Sedol (Go, 2016) - Lernbasiert
  • 4:21 - Ki entwickelt Spielstrategie (Poker, 2017)
  • 10:12 - KI in der Bildanalyse
  • 15:15 - Whatson siegt deutet Sätze (Jeopardy, 2011),
  • 17:00 - Whatson diagnostiziert Tumore, und individualisiert Therapien
  • 21:08 - Wer kontrolliert die KI?
  • 21:35 - Psychiatrische Diagnostik
  • 25:26 - KI und Autonomes Fahren
  • 30:40 - Auswirkungen der KI auf die Arbeitswelt
  • 37:10 - Chatbots
  • 38:58 - KI in Robotern
  • 49:20 - Hoffnungen

08/2021 - 45 Minuten: Der Grosse Umbruch: KI und die Veränderung der Gesellschaft (2/2)


21.05.2019: Phoenix-Runde "Künstliche Intelligenz - Zum Wohl der Menschen?


04/2019 - 45 Minuten: Der Grosse Umbruch: Wie Künstliche Intelligenz unseren Alltag verändert (1/2)

Das Center for der Study of existential Risk ersetzt mit einem Spiel ein Paper - um die Gefahren künstlicher Intelligenz den Nutzern näher zu bringen.

"Wenn man nichts versteht, dann sieht man nur kalte Worte, die einem den Rücken zukehren. Nur wenn man sich mit der Materie auskennt, ergeben sich hinter den Forschungsergebnissen und vielen Formeln plötzlich Geschichten" (In: Alt, 2018 - 0:07) Ihre Ergebnisse zu den Gefahren der Künstlichen Intelligenz machen die Forscher des CSER über eine Modifikation des Spiels "Civilzation V" erlebbar.

  • Herausforderung 1: Wie entwickle ich (als Forscher) ein Spiel? (vgl. Alt 2018, 3:16)
  • Herausforderung 2: Abwägung zwischen Spielspass und +Botschaft". (vgl. Alt 2018, 3:40)
  • Ansatz: Gewonnen hat, wer die KI entwickelt hat - Bedingung ist aber, die Kontrolle über die Risiken zu behalten. (vgl. Alt 2018, 4:35)
  • Ziel: Bedrohungsszenarien stehen einem Diskurs im Weg - deshalb sollen die Szenarien aus der Popkultur ergänzt werden. Das Spiel soll dazu anregen, sich mit der Sicherheit von Künstlicher Intelligenz zu beschäftigen - und evtl. die Forschenden von morgen rekrutieren. (vgl. Alt 2018, 5:44)

Podcast

Zum Podcast

Zur Podcast-Serie

Casey Kreer: Accessibility Consulting | Casey Kreer (conesible.de)


Quellen:

  • Kilg, Espenlaub (KI-Podcast) https://www.ardaudiothek.de/sendung/der-ki-podcast/94632864/